Am Dienstag, den 5. Mai 2026, hatte die Feuerwehr Gussendorf einen ganz besonderen Ehrengast: Weihbischof Johannes Freitag gab sich die Ehre im Rahmen seiner bischöflichen Visitation im Seelsorgeraum Mittleres Laßnitz-Sulmtal. Der Empfang fand im Rüsthaus in Gussendorf statt und lockte nicht nur die örtlichen Feuerwehrmitglieder, sondern auch zahlreiche Kommandanten und deren Stellvertreter aus umliegenden Gemeinden. Unter den geladenen Pfarren waren Gleinstätten, Groß St. Florian, Hengsberg, Preding, St. Andrä im Sausal, St. Martin im Sulmtal und Wettmannstätten.
HBI Robert Heinzl und OBI Mathias Thomann hatten die Aufgabe, die Feuerwehr Gussendorf vorzustellen. Es war ein schöner Anblick – die Einsatzfahrzeuge, darunter ein WLF-K der FF Wohlsdorf und ein LKWA der FF Michlgleinz, standen stolz am Vorplatz des Rüsthauses. Der Weihbischof zeigte sich besonders interessiert an den Einsatzfahrzeugen und deren vielfältigen Aufgaben. EABI Anton Primus ergriff das Wort und erläuterte die wichtigen Aufgaben der Feuerwehren, insbesondere im Zusammenhang mit dem Koralmtunnel. Es war ein eindrucksvolles Bild, die Verbindung zwischen modernem Feuerwehrwesen und bischöflicher Würde zu sehen, die an diesem Tag präsent war.
Verbindung von Kirche und Feuerwehr
In seiner Ansprache betonte der Weihbischof die signifikante Verbindung zwischen den Feuerwehren und der Kirche. Diese Worte fanden bei den Anwesenden großen Anklang. Man konnte wahrhaftig spüren, wie wichtig es ist, dass solche Institutionen zusammenarbeiten und sich gegenseitig unterstützen. Feuerwehrleute sind nicht nur Retter in der Not, sondern oft auch tragende Säulen der Gemeinschaft. Es ist eine bemerkenswerte Symbiose, die in der Region gepflegt wird.
Nach den offiziellen Teilen kam der gesellige Teil der Visitation, der in einer lockeren Atmosphäre stattfand. Das Miteinander, die Gespräche, das Lachen – all das sorgte für eine harmonische Stimmung unter den Anwesenden. Es war eine Gelegenheit, sich auszutauschen, Geschichten zu teilen und neue Freundschaften zu schließen. Solche Momente sind es, die die lokale Gemeinschaft stärken und das Gefühl der Zusammengehörigkeit fördern.
Diese Veranstaltung zeigte nicht nur die Wertschätzung der Kirche für die ehrenamtliche Arbeit der Feuerwehr, sondern auch die Bedeutung der Feuerwehr für die Gesellschaft. Es ist eine Erinnerung daran, dass selbst in der Hektik des Alltags solche Begegnungen von unschätzbarem Wert sind. Das Licht der Gemeinschaft strahlt hell, wenn Menschen zusammenkommen, um einander zu unterstützen und zu feiern.
Für alle Beteiligten wird dieser Besuch von Weihbischof Freitag in Gussendorf sicher unvergesslich bleiben. Solche Ereignisse sind eine Bereicherung – für die Feuerwehr, die Kirche und die gesamte Gemeinde. Vielleicht ist es genau das, was unsere Gesellschaft braucht: mehr Augenblicke, in denen wir innehalten, schauen und uns wertschätzen.