Wolfgang Baier erhält Eiserne Medaille für zehnjährige Mitgliedschaft im Kameradschaftsbund Stainz
Am 19. Juli 2026 fand im malerischen Deutschlandsberg eine besondere Ehrung für Wolfgang Baier statt. Der engagierte Stainzer erhielt die Eiserne Medaille für seine zehnjährige Mitgliedschaft im Kameradschaftsbund Stainz. Diese Auszeichnung wurde von Obmann Franz Hopfgartner überreicht, der in seiner Ansprache die Bedeutung der jungen Generation im Verein hervorhob. Baier, der im August 2015 dem Ortsverband beitrat, ist nicht nur Mitglied, sondern auch ein Vorbild für andere junge Leute, wie beispielsweise Philipp Krainer, der ebenfalls erwähnt wurde.
Die Ehrung fand im Privathaus von Franz Hopfgartner statt, was die familiäre Atmosphäre unterstrich. Hopfgartner sieht in der Ansprache an Jugendliche eine Chance für die Zukunft des Vereins, was in der heutigen Zeit besonders wichtig ist. Wolfgang Baier, der 1996 seinen Wehrdienst beim Versorgungsregiment 1 absolvierte und 1999 zum Gefreiten befördert wurde, hat auch eine interessante biografische Geschichte. Geboren am 9. August 1977 in Graz, wuchs er in Stainz auf und besuchte dort die Volks- und Hauptschule. Seine berufliche Laufbahn begann mit einer Ausbildung zum Schlosser bei Maschinenbau Haas, gefolgt von verschiedenen Tätigkeiten, darunter als Schulwart an der Mittelschule Stainz.
Ein Leben voller Engagement
Heute arbeitet Baier im Ressourcenpark Stainz und engagiert sich zudem als Löschmeister in der Freiwilligen Feuerwehr. Sein privates Glück fand er 2007, als er Silvia heiratete, und gemeinsam ziehen sie zwei Töchter, Vanessa und Viktoria, groß. Neben seiner Familie hat Wolfgang eine Leidenschaft für Sport, besonders für Laufen, Wandern und Schifahren. Man könnte sagen, er ist ein echter Alleskönner – und das zeigt sich auch in seinem Engagement für die Gemeinschaft.
Diese Ehrung ist jedoch nicht nur ein persönlicher Erfolg für Baier, sondern steht auch im Kontext einer breiteren Diskussion innerhalb des Kameradschaftsbundes. Am 25. April fand im Gasthof Leitner in Scheifling eine Präsidiumssitzung des steirischen Kameradschaftsbundes (ÖKB) statt. Themen wie die Sicherheitspolitik und die Verantwortung der Politik wurden dort erörtert. Präsident Rudolf Behr betonte, dass es wichtig sei, die Entscheidungen nicht an die Bevölkerung auszulagern und die Rolle des ÖKB als Vermittler in möglichen Volksabstimmungen zu stärken.
Die Mitgliederzahlen des ÖKB sind beeindruckend, mit rund 47.000 Mitgliedern, von denen jedoch nur 16.000 die Zeitung „Courage“ erhalten. Die innere Ordnung des Verbandes, die Disziplin und Einheitlichkeit betont, spielt eine entscheidende Rolle. Der Austausch und die Sichtbarkeit des Verbandes in der Gesellschaft sind ebenfalls wichtige Punkte, die angesprochen wurden. Auch die Herausforderungen, wie schwindende Mitgliederzahlen und gesellschaftlicher Wandel, wurden thematisiert.
Wolfgang Baier verkörpert also nicht nur die Werte des Kameradschaftsbundes, sondern steht auch für eine Zukunft, die auf jungen Mitgliedern aufbaut. Seine Auszeichnung ist ein kleiner, aber bedeutender Schritt in die richtige Richtung für den Verein, dessen Zukunft in der Ansprache an die Jugend gesehen wird. Denn letztlich ist es die Gemeinschaft, die zählt – und dass sie zusammensteht, egal in welchen Zeiten.
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