Graz steht vor einem aufregenden kulturellen Ereignis! Im September 2026 wird die Stadt eine eigene Aufführung von Hugo von Hofmannsthals Meisterwerk „Jedermann“ erleben. Die Vorstellung findet vom 4. bis 6. September auf der malerischen Kasemattenbühne am Schlossberg statt und verspricht, ein Highlight im Veranstaltungsjahr zu werden. Wer könnte besser in die Rolle des Jedermann schlüpfen als der gebürtige Grazer Julian Weigend? Er bringt nicht nur seine schauspielerische Erfahrung mit, sondern auch ein tiefes Verständnis für die Region.
Besonders spannend ist, dass diese Produktion nicht einfach nur eine Kopie der berühmten Salzburger Festspiele sein wird. Stattdessen konzipiert das Team um Regisseur und Produzent Nicolai Tegeler eine eigenständige Grazer Fassung, die sich durch regionalen Bezug auszeichnet. Die Besetzung liest sich wie das Who-is-who der Szene: Erol Sander wird als Tod zu sehen sein, während Susanne Bormann die Rolle der Buhlschaft übernimmt. Auch die talentierte Maya Forster wird in einer Rolle als Todesengel glänzen, und ihre Gesangsdarbietung wurde bereits in anderen Produktionen gelobt. So wird das Ensemble nicht nur aus etablierten Stars, sondern auch aus jungen Talenten und Grazer Künstler:innen bestehen – ein echter Gewinn für die lokale Kulturszene!
Ein neues Kulturereignis für Graz
Die Vorstellungen sind für Freitag und Samstag jeweils um 20:00 Uhr angesetzt, während die Sonntagsaufführung bereits um 18:00 Uhr beginnt. Diese Zeiten sind perfekt, um einen Abend oder einen Sonntag in der bezaubernden Stadt Graz zu verbringen. Die Veranstalter hoffen, dass die Produktion nicht nur die Grazer anzieht, sondern auch Touristen aus nah und fern anlockt. Hier könnte ein neues kulturelles Highlight entstehen, das vielleicht sogar langfristig als kulturelle Marke für Graz etabliert wird.
Kulturlandesrat Karlheinz Kornhäusl sieht in diesem Projekt einen wichtigen Impuls für die Steiermark. Die Einbindung von regionalen Künstler:innen, wie Michael Rast als Schuldknecht und Simone Leski als Schuldweib, sowie die Zusammenarbeit mit Nachwuchstalenten aus den Grazer Spielstätten, unterstreichen das Ziel, eine steirisch geprägte Theatererfahrung zu schaffen.
Begeisterung für das Theater
Wer sich bereits im Oktober 2024 auf das Stück eingelassen hat, konnte die Spielfreude und Perfektion der Darsteller hautnah erleben. Ein Verfasser, der das Stück in der Parochialkirche sah, war total überwältigt von der Performance und dem schauspielerischen Talent des Hauptdarstellers. Die Darbietung blieb dem Publikum im Gedächtnis, so still und aufmerksam war die Atmosphäre während der gesamten Spielzeit. Das Lob für Maya Forster, deren Gesang das Ensemble bereicherte, spricht für sich – die gesamte Inszenierung hinterließ einen bleibenden Eindruck.
Insgesamt wird „Jedermann“ in Graz nicht nur ein Theaterstück, sondern ein Event, das die Herzen des Publikums berühren soll. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese neue Aufführung entwickeln wird, aber die Vorfreude ist auf jeden Fall spürbar. Für alle, die sich für Kultur und Theater begeistern, ist es jetzt schon ein Pflichttermin!
Mehr Informationen und Details finden Sie in unserem Artikel auf Graz.net.