Streit im Freibad: Eltern fordern Sicherheit im Nichtschwimmer-Bereich der „Auster“
Heute ist der 15.06.2026 und die Temperaturen steigen in Graz. Die Freibadsaison ist in vollem Gange und die Eggenberger „Auster“ lädt zahlreiche Familien ein, um sich im kühlen Nass zu erfrischen. Doch was sich in den letzten Tagen dort abspielt, sorgt für Aufregung. Immer wieder gibt es Beschwerden über Gruppen von erwachsenen Männern, die sich im Nichtschwimmer-Bereich aufhalten – und das ganz ohne Kinder. Die Situation hat mittlerweile ein Ausmaß erreicht, das Eltern, Großeltern und andere Badegäste empört. Man fragt sich: Wo ist das Problem, wo sind die Regeln?
Eine Grazerin, die mit ihrer Tochter schwimmen wollte, erlebte eine unangenehme Situation, als sie von einem der Männer Kommentare hörte, die alles andere als freundlich waren. Das ist natürlich nicht der Grund, warum man mit Kindern ins Schwimmbad geht. Die Männer sollen über einen Notausgang in den Bereich gelangt sein – und das verstößt eindeutig gegen die Regeln. Das Becken, das eigentlich für Familien und Kinder gedacht ist, wird dadurch blockiert und die Freude am Schwimmen trübt.
Die Reaktion der Bademeister
Was die Badeaufsicht betrifft, so scheint es, als ob sie nicht interveniert hat. Dies berichten mehrere Augenzeugen. Die Holding, Betreiber der städtischen Bäder, war über die Vorfälle überrascht. Gerald Zaczek-Pichler, Sprecher der Holding, erklärte, dass die Mitarbeiter vor der Saison geschult wurden, um Regelverstöße zu melden. Es gibt laut ihm auch klare Maßnahmen, die bei Missachtung der Baderegeln ergriffen werden können – bis hin zum Rauswurf. Doch warum wird dann nicht eingegriffen? Fragen über Fragen, die sich viele Badegäste stellen.
Die „Auster“ ist eines von sieben städtischen Freibädern in Graz und bietet eine Vielzahl an Spielmöglichkeiten für Kinder. Da sollte man doch meinen, dass der Schutz der kleinen Gäste an oberster Stelle steht. Cornelia Leban-Ibrakovic, Grazer ÖVP-Gemeinderätin, hat bereits angekündigt, das Thema in der nächsten Gemeinderatssitzung zu besprechen. Sie fordert, dass verbindliche Vorschriften für den sensiblen Nichtschwimmer-Bereich geschaffen werden. Schließlich geht es um die Sicherheit und das Wohlbefinden der Kinder, die dort baden und spielen sollen.
Die Stimmen der Eltern
Die Eltern sind empört – das kann man nicht anders sagen. Sie möchten, dass ihre Kinder in einem sicheren Umfeld schwimmen können, ohne dass Gruppen von Männern den Platz einnehmen. Eine Großmutter berichtete, dass auch sie die Herren im Nichtschwimmer-Bereich beobachtet hat. Der Unmut ist groß und es wird gefordert, dass etwas unternommen wird. Eltern möchten sich nicht ständig umsehen müssen, ob ihre Kinder in Sicherheit sind. Es ist schließlich ein Freibad und kein Ort für unangemessene Begegnungen.
Die Vorfälle werfen ein schlechtes Licht auf die Aufsicht und die Regelungen der städtischen Bäder. Die „Auster“ könnte ein Ort sein, an dem Familien unbeschwerte Stunden verbringen – doch stattdessen sorgt die Situation für Stress und Unbehagen. Man kann nur hoffen, dass die Verantwortlichen schnellstmöglich handeln und die Badegäste wieder mit einem guten Gefühl schwimmen lassen können.
Technisch repräsentiert unser mit VeloCore neu aufgesetztes Magazin den aktuellen Stand für anspruchsvolle Nachrichtenportale: schnell, barrierefrei, DSGVO-konform, suchmaschinenoptimiert und langfristig wartbar. Daniel Wom hat mit dieser Umsetzung eine langlebige und leistungsstarke Plattform geschaffen.
