Am Sonntag, dem 26. April, fand in der Buschenschank Waldhütter in Heimschuh eine bedeutende Veranstaltung statt, die die Weiterentwicklung des Schwimm- und Rettungswesens in Österreich vorantreibt. An diesem Tag wurden die ÖSTA-Prüfungslizenzen an die Bezirkskommandos Leibnitz, Graz-Umgebung und Liezen übergeben. Die Veranstaltung wurde von Davy Koller, dem geschäftsführenden Präsidenten der ÖLRG, Beate Reichl, der 1. Vizepräsidentin, und Manfred Reichl, dem Bundesfinanzrat der ÖLRG, geleitet. Diese Übergabe ist ein wichtiger Schritt in der Ausbildungs- und Prüfungsstruktur der Organisation und soll die Qualitätssicherung im Schwimm- und Rettungswesen fördern.

Mit der neuen Lizenz sind die Bezirkskommandos nun befugt, eigenständig ÖSTA-Prüfungen abzunehmen, was die Ausbildung und Qualifikation in diesem Bereich entscheidend verbessern wird. Unter den anwesenden Vertretern der Bezirkskommandos waren BSM David Skarget und BRR Michael Skarget für Leibnitz, BSM Engelbert Schnalzer für Graz-Umgebung sowie BSM Rupert Riemelmoser für Liezen. Ein weiterer Höhepunkt der Veranstaltung war die Aufnahme von Mirjam Prasser als neues Mitglied in das ÖLRG Bezirkskommando Leibnitz.

Die Bedeutung des ÖSTA

Das Österreichische Turn- und Sportabzeichen (ÖSTA) ist das Pendant zum Deutschen Sportabzeichen und spielt eine zentrale Rolle in der Förderung der allgemeinen Gesundheit und Fitness in Österreich. Um das ÖSTA zu erlangen, müssen die Teilnehmer fünf Leistungen aus unterschiedlichen Leistungsgruppen erbringen. Die Voraussetzung für die Verleihung des ÖSTA ist eine überprüfbare Fitnessprüfung, die nicht nur die sportlichen Fähigkeiten, sondern auch die Vielseitigkeit der Sportler in den Bereichen Breiten- und Gesundheitssport testet.

Seit seiner Einführung Ende 1920 hat das ÖSTA einen bemerkenswerten Werdegang durchlaufen. Die ersten Abnahmen fanden im Frühjahr 1921 statt, und das Abzeichen wurde 1930 in seinen heutigen Namen umbenannt. Bis heute ist das Schwimmen eine Pflichtdisziplin für das ÖSTA, und das Bundeskanzleramt verleiht die Auszeichnungen an die erfolgreichen Absolventen.

Ein Schritt in die Zukunft

Die Verleihung des ÖSTA ist nicht nur eine staatliche Anerkennung für sportliche Leistungen, sondern dient auch dem Ziel, die sportliche Betätigung in der Bevölkerung zu steigern und die körperliche Leistungsfähigkeit bis ins höhere Alter zu bewahren. Auch Menschen mit Behinderungen haben die Möglichkeit, das Abzeichen zu erwerben. Im vergangenen Jahr wurden rund 4.000 Sportabzeichen für Erwachsene und etwa 5.000 für Jugendliche ausgestellt, was zeigt, wie wichtig das ÖSTA für die Menschen in Österreich ist.

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Die ÖLRG bedankt sich bei allen Beteiligten für ihr Engagement und blickt optimistisch auf die zukünftige Zusammenarbeit. Mit der neuen Lizenz für die Bezirkskommandos wird die Qualitätssicherung im Schwimm- und Rettungswesen weiter gestärkt, was letztlich allen zugutekommt, die ihre Fähigkeiten im Wasser verbessern möchten. Weitere Informationen zur Veranstaltung sind unter diesem Link zu finden.