Heute ist der 28.04.2026 und in Leoben gibt es Grund zur Freude: Hanita Hajiabolhassan, eine talentierte Schülerin der 7A-Klasse am Europagymnasium Leoben, wurde mit einer nationalen Auszeichnung der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) für ihr bemerkenswertes Forschungsprojekt zur Nierensteinkristallisation geehrt. Diese Auszeichnung, die an der Wiener Urania verliehen wurde, macht sie zur einzigen Schülerin aus der Steiermark, die in diesem Jahr eine solche Ehrung erhalten hat.
Das Projekt, das unter der Leitung von Sebastian Schwaminger an der Medizinischen Universität Graz durchgeführt wurde, verbindet medizinische Forschung mit künstlerischen Elementen. Das Leitmotiv „Hinter jedem Schmerz steckt auch eine Schönheit“ spiegelt den interdisziplinären Ansatz wider, der das Forschungsprojekt so besonders macht. In Zusammenarbeit mit internationalen Kunstschaffenden wurde das Thema nicht nur wissenschaftlich, sondern auch visuell und künstlerisch aufbereitet. Ein begleitendes Video dokumentiert sowohl die wissenschaftlichen Ergebnisse als auch den kreativen Prozess, der hinter der Entstehung des Projekts steht.
Stolz auf die Leistung
Direktor Rene Traar äußerte sich stolz über die herausragende Leistung von Hanita und die Präsentation ihrer Arbeit. Solche Erfolge sind nicht nur eine Bestätigung für die Schülerin selbst, sondern auch für die Bildungseinrichtung, die sie unterstützt hat. Es ist ein Zeichen dafür, dass innovative Ansätze in der Ausbildung Früchte tragen können.
Die Förderung von wissenschaftlichen Projekten in Österreich spielt eine bedeutende Rolle. Die Österreichische Nationalstiftung für Forschung, Technologie und Entwicklung stellt über die Jahre 2022 bis 2025 jährlich bis zu 140 Millionen Euro an Fördermitteln bereit, die durch die Nationalstiftung FTE abgewickelt werden. Dies geschieht im Rahmen des „Fonds Zukunft Österreich“, der darauf abzielt, talentierte Forscher und innovative Projekte zu unterstützen. Hanitas Projekt ist ein hervorragendes Beispiel für die Art von Arbeiten, die durch solche Förderungen möglich werden und zeigt, wie wichtig interdisziplinäre Ansätze in der heutigen Forschung sind.
Die Verbindung von Wissenschaft und Kunst, wie sie in Hanitas Projekt zum Ausdruck kommt, eröffnet neue Perspektiven und zeigt, dass hinter jedem Schmerz auch eine Schönheit stecken kann. Ein beeindruckendes Ergebnis, das nicht nur die Schülerin, sondern auch die gesamte Region Leoben stolz macht.