In der schönen Steiermark ist ein Trend zu beobachten, der die Herzen der Fahrzeugbesitzer höherschlagen lässt: Die Nachfrage nach Wunschkennzeichen boomt! 2025 wurden insgesamt 4.375 Wunschkennzeichen verlängert oder neu reserviert. Das ist ein Anstieg von 744 oder rund 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Ein Rekord, wenn man die letzten Jahre betrachtet – abgesehen von 2021, wo die Zahlen ähnlich hoch waren. Verkehrslandesrätin Claudia Holzer von der FPÖ bestätigte diese erfreuliche Zahl und wies darauf hin, dass mit jedem Wunschkennzeichen 120 Euro in den Verkehrssicherheitsfonds des Landes fließen.
Der Verkehrssicherheitsfonds ist ein wichtiges Instrument, um die Sicherheit auf unseren Straßen zu verbessern. Die Mittel aus diesem Fonds fließen in Projekte und Maßnahmen, die das Ziel haben, die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Es ist eine Win-win-Situation: Die Fahrzeughalter können ihren individuellen Stil ausdrücken, und gleichzeitig wird etwas Gutes für die Allgemeinheit getan.
Das Comeback der Wunschkennzeichen
Besonders bemerkenswert ist der Einfluss des Ausseerlandes auf diesen Anstieg der Wunschkennzeichen. Fahrzeuginhaber aus Bad Aussee, Grundlsee, Altaussee und Bad Mitterndorf haben den Trend maßgeblich geprägt. Ab dem 7. April 2025 konnten sie wieder um „ihr“ BA-Kennzeichen ansuchen. Die Grazer Wechselseitige hat bereits über 800 BA-Kennzeichen ausgegeben, darunter auch viele Wunschkennzeichen. Das zeigt, wie sehr die Menschen an ihren individuellen Kennzeichen hängen. Kein Wunder, dass in den letzten 15 Jahren insgesamt 52.138 Wunschkennzeichen die steirischen Autos zierten!
Ein Wunschkennzeichen kostet 228,30 Euro für 15 Jahre. Das ist ein kleiner Preis für etwas, das die eigene Identität auf der Straße unterstreicht. Und die Einnahmen aus diesen Kennzeichen fließen, wie bereits erwähnt, direkt in den Verkehrssicherheitsfonds. So unterstützt jeder Fahrzeughalter direkt Projekte, die der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zugutekommen.
Ein Blick in die Zukunft
Es gibt allerdings auch Bestrebungen in anderen Regionen. In Fürstenfeld wird versucht, das FF-Kennzeichen zurückzubringen. Doch ein entsprechender Antrag wurde als nicht zuständig abgelehnt, und der Regionalvorstand in der Oststeiermark hat das Thema bisher nicht auf die Tagesordnung gesetzt. Das zeigt, dass die Begeisterung für Wunschkennzeichen nicht überall gleich stark ausgeprägt ist.
Die Möglichkeit, ein Wunschkennzeichen zu reservieren oder direkt zuzuweisen, bleibt ein beliebtes Thema. Die Regelung ist klar: Ein Wunschkennzeichen gilt 15 Jahre ab der Zuweisung oder Reservierung. Nach Ablauf dieser Frist muss man sich um eine Verlängerung kümmern – oder ein neues Standardkennzeichen beantragen. Die damit verbundenen Kosten sind überschaubar, aber die Vorfreude, die eigene Marke auf der Straße zu haben, bleibt unvergänglich.
Die Steiermark ist ein Ort, wo Individualität und Sicherheit eine harmonische Verbindung eingehen. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich dieser Trend in den kommenden Jahren entwickeln wird. Vielleicht gibt es bald noch mehr kreative Lösungen und neue Kennzeichen, die die Straßen zieren! Wer weiß, vielleicht wird das FF-Kennzeichen ja doch irgendwann Realität. Die Zeit wird es zeigen.