In der malerischen Umgebung von Murau hat sich die Tenne Niederwölz in den letzten zwei Jahren unter neuer Leitung zu einem kulturellen Hotspot entwickelt. Die neuen Besitzer, Viktoria Kump, Stefan Hölzler, Ronald Weilharter und Harald König, haben sich zum Ziel gesetzt, den Ort mit einer Vielzahl von speziellen Veranstaltungen zu beleben. Kürzlich fand dort der Themennachmittag „Tanz die Inklusion“ in Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Murau statt. An diesem Nachmittag waren die Leute nicht nur Besucher, sondern Teil eines gemeinsamen Festes, das durch die energiegeladene Musik von DJ Wolfi Wolf untermalt wurde. Die Atmosphäre war einfach grandios!
Doch das war nur der Anfang! Die Tenne hat noch viel mehr zu bieten. So steht am 30. Mai das Event „Rock den Mai“ auf dem Plan, bei dem die italienische Band „Cindy and the Rock History“ die Bühne betreten wird. Ein weiterer Höhepunkt wird am 20. Juni mit „Summer Vibes“ geboten, gefolgt von einem großen Tenne-Open Air am 11. Juli, bei dem die „Mountain Crew“ und „De Zwa“ für Stimmung sorgen werden. Es ist also für jeden Musikgeschmack etwas dabei – und das in einem Ambiente, das eine ganz besondere Gemeinschaftsgefühl vermittelt. Mehr Informationen gibt es in einem ausführlichen Artikel auf meinbezirk.at.
Inklusion durch Musik
Die Tenne Niederwölz verfolgt nicht nur das Ziel, gute Musik zu präsentieren, sondern auch soziale Teilhabe zu fördern. Der Themennachmittag „Tanz die Inklusion“ ist ein Paradebeispiel dafür, wie Musik Menschen zusammenbringen kann – unabhängig von körperlichen oder psychischen Beeinträchtigungen. Die Vision, eine Gesellschaft zu schaffen, in der alle gemeinsam Musik machen und erleben, ist nicht nur ein schöner Wunsch, sondern ein wichtiges Ziel. Menschen mit Migrationshintergrund oder Fluchterfahrung finden hier ebenfalls einen Raum, wo sie sich wohlfühlen können.
Das Projekt „Hier klingt’s mir gut“ legt den Fokus auf musikalische Teilhabe und fördert so Selbstvertrauen und gegenseitiges Verständnis. Es wird dokumentiert, wie Inklusionsprojekte gerade im ländlichen Raum sichtbar gemacht werden. Unterstützung gibt es nicht nur von den Veranstaltern, sondern auch von einem wissenschaftlichen Beirat, der für Sicherheit und Nachhaltigkeit sorgt. Ein starkes Netzwerk, das zeigt, wie wichtig Musik für die Gesellschaft ist.
Ein weiteres Anliegen ist die Schaffung von Teilhabe in der Musik, die auch Chöre, Orchester und Musikvereine umfasst. Hier wird deutlich, dass es nicht nur um das Hören, sondern um das Erleben von Musik geht – ein gemeinsames Singen und Musizieren, das für alle Menschen von Bedeutung ist. Diese Werte werden von Persönlichkeiten wie Christian Wulff, dem ehemaligen Bundespräsidenten, und Eva Maria Welskop-Deffaa, der Präsidentin des Deutschen Caritasverbandes, unterstützt. Es ist eine Einladung an alle, sich an diesen Gemeinschaftserlebnissen zu beteiligen.