Walpurga Lick-Schiffer: Eine Pionierin der Handchirurgie mit ungebrochener Leidenschaft
Heute ist der 10.07.2026 und ich sitze hier in Murau und denke an eine bemerkenswerte Persönlichkeit aus unserer Region, die mit 65 Jahren noch lange nicht ans Aufhören denkt. Walpurga Lick-Schiffer, die in Stadl-Predlitz lebt, hat eine beeindruckende Karriere in der Orthopädie und Orthopädischen Chirurgie hinter sich. Letztes Jahr hat sie ihre Position als Primarärztin am LKH Stolzalpe aufgegeben, aber das bedeutet nicht, dass sie sich zurücklehnt. Ganz im Gegenteil: Jetzt arbeitet sie als Wahlärztin in einer neuen Praxis am Standort Scheifling des Gesundheitsnetzwerks Dr. Auer-Dr. Lungu.
Lick-Schiffer hat sich auf die Handchirurgie spezialisiert. Diese Disziplin bezeichnet sie als „faszinierend“, und das aus gutem Grund: Die Vielzahl an Strukturen und Krankheitsbildern bietet ständig neue Herausforderungen. Ihre Leidenschaft für die Medizin hat sie in einer großen Familie auf einem Bauernhof in Katsch (Bezirk Murau) entwickelt. Dort war der Hausarzt ihrer Familie ein Vorbild für sie, und das hat sie sicher geprägt. Ein dreimonatiges Pflegepraktikum in Friesach war für sie ein Schlüsselmoment, der ihren Werdegang entscheidend beeinflusste.
Ein Weg voller Erfolge
Walpurga Lick-Schiffer war die erste Fachärztin für Orthopädie und orthopädische Chirurgie in der Steiermark. Nach einer langen Zeit als Oberärztin und ärztliche Leiterin des LKH Stolzalpe hat sie vor über zwei Jahrzehnten die moderne Handchirurgie an dieser Klinik eingeführt. Sie hat im Laufe der Jahre Tausenden Menschen geholfen und dabei immer darauf geachtet, sie als Menschen wahrzunehmen und zuzuhören. Diese empathische Herangehensweise ist in der Medizin besonders wertvoll und hebt sie von vielen anderen ab.
Außerdem ist sie viel unterwegs, um sich mit internationalen Kollegen auszutauschen und sich weiterzubilden. 2022 wurde sie sogar Präsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Handchirurgie, was ihre Anerkennung in der Fachwelt unterstreicht. Ihre Reisefreude und ihr Engagement für die Weiterbildung sind inspirierend. Es ist beeindruckend, wie sie trotz der Herausforderungen, die der Beruf mit sich bringt, so viel Energie und Begeisterung aufbringt.
Eine Frau mit Visionen
Die Handchirurgie ist mehr als nur ein Beruf für Lick-Schiffer – sie ist eine Berufung. Ihre Faszination für die Vielzahl an Strukturen und Krankheitsbildern zeigt, wie tief ihre Leidenschaft für ihr Fachgebiet verwurzelt ist. Sie möchte weiterhin einen Unterschied im Leben ihrer Patienten machen und hat sich der Aufgabe verschrieben, ihre Expertise weiterzugeben.
Es ist schön zu sehen, wie Walpurga Lick-Schiffer mit ihrer Erfahrung und ihrem Wissen auch die jüngeren Generationen inspiriert. In einer Zeit, in der viele Menschen in der Blüte ihres Lebens an einen Ruhestand denken, zeigt sie uns, dass es immer Raum für neue Herausforderungen gibt. Ihre Geschichte ist ein Zeugnis dafür, dass Leidenschaft und Hingabe keine Altersgrenzen kennen.
Wir dürfen gespannt sein, was die Zukunft für diese bemerkenswerte Ärztin bereithält. Sicherlich wird sie weiterhin den Menschen in der Region helfen, und vielleicht wird sie auch noch viele weitere junge Medizinerinnen und Mediziner auf ihrem Weg begleiten. Wer weiß, vielleicht steht uns in den nächsten Jahren noch viel mehr von Walpurga Lick-Schiffer bevor.
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