Neue Wohlfühlzonen an Mittelschulen in Kirchbach und St. Margarethen an der Raab
In den letzten Wochen hat sich an den Mittelschulen in Kirchbach und St. Margarethen an der Raab so einiges getan. Zwei neue Lieblingsplätze sind entstanden, die nicht nur den Schulalltag bereichern, sondern auch als Wohlfühlzonen für die Schülerinnen und Schüler dienen. Im Rahmen des Wettbewerbs „Schulraumgestalter:innen“, der von Technik für Kinder Vulkanland ins Leben gerufen wurde, konnten die Jugendlichen ihre kreativen Ideen zu Schulmöbeln und -räumen einbringen. Die Projekte wurden in Form von Zeichnungen, Collagen, Modellen oder kurzen Videos eingereicht und durch eine Jury bewertet. Die beiden besten Konzepte wurden schließlich ausgewählt und umgesetzt. Und die Gewinner sind: die Mittelschule Kirchbach und die Mittelschule St. Margarethen an der Raab!
Die Schülerinnen und Schüler der Mittelschule Kirchbach haben unter der Leitung von Schülerin Emilia Graßmugg ein „Chill-out-Deck“ rund um einen alten Lindenbaum entworfen. Die Holzterrasse ist ein Ort zum Lernen, Lesen, Entspannen und für den Austausch untereinander. Die Umsetzung fand in zwei Projekttagen im Technikhaus von Technik für Kinder Vulkanland statt, unterstützt von Fachlehrer Benjamin Archan und Werkstattleiter Johannes Dichtinger sowie engagierten Mentoren. Besonders erwähnenswert ist die Lärchenholzspende der Firma HSP Holzbau-Dach GmbH, die das Projekt erst möglich gemacht hat.
Ein Lernort für alle Sinne
Doch auch die Mittelschule St. Margarethen an der Raab hat ein außergewöhnliches Projekt ins Leben gerufen. Hier haben Schüler und Lehrer unter der Anleitung von Hans-Peter Gressenberger ein neues Aufenthalts- und Lernareal geplant. Ein Vater hat großzügig Holz gespendet, was die Realisierung des Vorhabens erleichterte. Die Schüler hatten die Möglichkeit, den gesamten Entstehungsprozess vom ersten Gedanken bis zur Konstruktion aktiv mitzugestalten. So konnten sie hautnah erleben, wie Ideen in die Tat umgesetzt werden und was es heißt, im Team zu arbeiten.
Besonders spannend ist, dass die Schülerinnen und Schüler beim Bau des Chill-out-Decks in Kirchbach aktiv mitgewirkt haben. Sie haben gesägt, gebohrt, geschliffen und montiert. Solche praktischen Erfahrungen sind unbezahlbar, denn sie fördern nicht nur das Selbstvertrauen, sondern auch den Teamgeist und die Begeisterung für handwerkliche Tätigkeiten. Das Engagement der Mentoren, darunter Hannes Griessl, ein ehemaliger Tischlermeister, und Erwin Stubenschrott, Gründer der KWB GmbH, ist ebenfalls hervorzuheben. Sie haben ihre Kenntnisse und Erfahrungen großzügig weitergegeben, was den Schülern ein zusätzliches Stück Sicherheit gegeben hat.
Ein Aufruf zur Unterstützung
Die Projekte von Technik für Kinder Vulkanland stehen beispielhaft für praxisorientiertes Lernen. Es wird ein Aufruf zur Unterstützung ausgesprochen – Unternehmen, Organisationen und Privatpersonen sind herzlich eingeladen, sich an ähnlichen Projekten zu beteiligen. Besonders gesucht werden handwerks- oder technikaffine Personen, die bereit sind, ihr Wissen und ihre Fertigkeiten mit Kindern zu teilen. Denn solche Initiativen sind nicht nur für die Schulen, sondern auch für die gesamte Gemeinschaft von großer Bedeutung.
Insgesamt zeigt sich, wie wichtig es ist, den Schülerinnen und Schülern Raum für Kreativität und praktische Erfahrungen zu bieten. Die neuen Wohlfühlzonen an den Mittelschulen sind ein weiterer Schritt in die richtige Richtung. Vielleicht wird hier der Grundstein für zukünftige Handwerker, Designer oder Ingenieure gelegt – und das ganz ohne Druck, sondern in einem Umfeld, das Spaß macht und zum Lernen einlädt.
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