Tierschutzpreis in der Südoststeiermark: ARTE NOAH würdigt engagierte Projekte
In der Südoststeiermark wird Tierschutz nicht nur großgeschrieben, sondern auch mit einem besonderen Preis gewürdigt. ARTE NOAH, eine Organisation mit Sitz in St. Martin an der Raab und Feldbach, hat in Zusammenarbeit mit der Stadtgemeinde Feldbach den Tierschutzpreis vergeben. Dieses Jahr wurde der Preis, der mit stolzen 50.000 Euro dotiert ist, bereits zum vierten Mal verliehen. Die Veranstaltung fand im Feldbacher Zentrum statt und war eine beeindruckende Gala, bei der rund 40 Projekte ausgezeichnet wurden. Es war wirklich schön zu sehen, wie viel Engagement für den Tierschutz in der Region vorhanden ist.
Das Ziel von ARTE NOAH ist es, positives Tierschutzengagement hervorzuheben, anstatt immer nur Kritik zu üben. Ein Ansatz, der sicherlich dazu beiträgt, das Bewusstsein für Tierschutzthemen zu schärfen. Die Erstplatzierten durften sich nicht nur über Preisgelder freuen, sondern auch über die Skulptur „Freude“ von Ludwig Haas. Bei der Gala hielt Maggie Entenfellner die Laudatio und brachte die Anwesenden mit ihrer herzlichen Art zum Schmunzeln.
Ausgezeichnete Projekte und Preisträger
In der Kategorie Pflicht- und Höhere Schulen wurden folgende Preisträger ausgezeichnet: Den dritten Platz belegte die Volksschule I Feldbach mit einem vegetarischen Rezeptbuch, während die Mittelschule Paldau für ihren respektvollen Umgang mit der Natur den zweiten Platz errang. Den ersten Platz sicherte sich die Volksschule Fehring, die für ihren Tierschutzaktivismus und ihre Spendenaktionen geehrt wurde. Es ist wirklich inspirierend zu sehen, wie bereits die Jüngsten für den Tierschutz sensibilisiert werden.
Auch im Bereich der Landwirtschaft gab es bemerkenswerte Projekte. Roman Weber aus Deutsch Kaltenbrunn wurde für seinen modernen Schweinemastbetrieb ausgezeichnet, während Helmut Jandl und Johannes Riegler für innovative Tierhaltung geehrt wurden. Maria Pein von der Landwirtschaftskammer hob den Wert des Lebens hervor und betonte, wie wichtig Investitionen in das Tierwohl sind.
Tierrettung und besondere Ehrungen
Im Bereich Tierrettung gab es ebenfalls bewegende Geschichten zu hören. Claudia Scheucher und Katharina Grager wurden mit dem ersten Platz für ihr Projekt „Mission Katzenleben“ ausgezeichnet, und der Tierschutzverein Leibnitz erhielt eine Auszeichnung für das Projekt „Für Matilda“. Besonders berührend war die Ehrung der Familie Pilz vom „Naturwinkel Saufuß“, die für die Pflege verletzter Wildtiere ausgezeichnet wurde. Es ist einfach herzergreifend, wie viel Herzblut in der Tierschutzarbeit steckt.
Eine weitere Premiere gab es mit der Verleihung der „Goldenen Pfote“ an Anita und Manfred Pruckner, die sich der Rettung von Streunerkatzen widmen. Karin Weinhappl wurde für ihr 50-jähriges Engagement in der Tierschutzarbeit geehrt, was einfach nur bewundernswert ist. Auch Helmut Hirschmann erhielt den dritten Platz für seinen unermüdlichen Einsatz für Wildtiere. Besonders anerkennenswert ist zudem die Würdigung der Tierärzte, die täglich mit Tierleid konfrontiert sind. Ihre Arbeit ist oft unsichtbar, aber von unschätzbarem Wert.
Die Veranstaltung verdeutlicht, wie wichtig es ist, sich für Tiere einzusetzen. Im Kontext des Tierschutzes ist der Preis von ARTE NOAH nicht nur eine Anerkennung für die Preisträger, sondern auch ein Zeichen für alle, die sich für die Belange von Tieren stark machen. Solche Initiativen sind essenziell, um das Bewusstsein für Tierschutzthemen weiter zu schärfen und positive Beispiele in den Vordergrund zu rücken. Auch die Auszeichnungen auf nationaler Ebene, wie die Tierschutzpreise, die jährlich verliehen werden, zeigen, dass es einen breiten Rückhalt für Tierschutzarbeit gibt.
