Ehrenbürgerschaft für Otto Kresch: Ein Leben für die Gemeinschaft und Innovation
Heute, am 17.06.2026, hat die Stadt Bärnbach einen ganz besonderen Anlass gefeiert. Im Rahmen des Freundschaftsfests wurde Otto Kresch die Ehrenbürgerschaft verliehen. Ein Ereignis, das nicht nur für Kresch selbst, sondern auch für die gesamte Gemeinde von großer Bedeutung ist. Schließlich ist Kresch nicht nur ein erfolgreicher Unternehmer, sondern auch ein Mann, der mit seinem Wirken viele Menschen in der Region geprägt hat.
Der 79-Jährige, der die Hauptschule in Bärnbach besuchte und später im väterlichen Betrieb arbeitete, hat mit seiner verstorbenen Frau Angelika die Firma Remus gegründet und damit 750 Arbeitsplätze geschaffen. Mit 300 dieser Stellen in Bärnbach zeigt sich, wie sehr Kresch seiner Heimatstadt verbunden ist. Der Gemeinderat entschied Ende März einstimmig, ihm die Ehrenbürgerschaft zu verleihen. Zuvor erhielt er bereits den Ehrenring unter Bürgermeister Bernd Osprian, was seine Verdienste um die Stadt unterstreicht.
Ein Leben für die Innovation
Kresch ist nicht nur für seine unternehmerischen Erfolge bekannt. Er hat auch entscheidende Innovationen in der Automobilindustrie vorangetrieben. So entwickelte er den weltweit ersten Motorrad-Katalysator, der sogar bei BMW zum Einsatz kam. Für seine Leistungen wurde er 1985 mit dem österreichischen Innovationspreis für einen Nachrüstkatalysator für Pkw ausgezeichnet. Diese Erfindungen sind nicht nur technische Meisterwerke, sondern haben auch das Leben vieler Menschen beeinflusst.
Seine Frau Angelika, die ebenfalls eine tragende Rolle in ihrem Unternehmen spielte, verstarb 2018 nach einer langen Krankheit. Das Paar hatte 1979 geheiratet und zusammen die Firma Sebring übernommen, bevor sie 1990 Remus gründeten. Unter ihrer Leitung wurde Remus zum Weltmarktführer für Sportauspuff-Anlagen und exportierte in mehr als 60 Länder. Ihre gemeinsame Vision und Hingabe haben nicht nur ihre Firma, sondern auch die Region geprägt.
Ein neuer Beginn
Nach dem Verlust seiner Frau hat Kresch nicht aufgegeben. Er hat das Xentis-Werk für seinen Sohn Bernhard in Voitsberg errichtet und sich neu aufgestellt. Vor zwei Jahren heiratete er Edith, die als Direktorin in der Gastronomie tätig ist. Gemeinsam mit seiner neuen Familie, darunter auch Bernhard und Susanne, war sie bei der Verleihung der Ehrenbürgerschaft anwesend. Bürgermeister Jochen Bocksruker betonte in seiner Ansprache die großzügige Spende von zwei Millionen Euro, die Kresch für den Bau einer neuen Sport- und Eventhalle bereitstellt, mit Baustart im Frühjahr 2027.
Eine Laudatio hielt Alt-Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, der die Festgäste mit interessanten Details über Kreschs Leben und Wirken überraschte. Es ist beeindruckend zu sehen, wie viel Kresch für die Stadt Bärnbach getan hat und wie stark sein Engagement in der Gemeinschaft verankert ist.
Es bleibt zu hoffen, dass Kreschs inspirierendes Leben weiterhin junge Unternehmer in der Region motiviert. Sein Beispiel zeigt, dass mit Leidenschaft und Durchhaltevermögen Großes erreicht werden kann. So wie er es selbst oft erlebt hat, wird auch die Stadt Bärnbach von seiner Vision und seinem Unternehmergeist profitieren.
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