Heute ist der 23.09.2026 und das nächste große Event im Zivilschutz steht vor der Tür: Am 3. Oktober wird in ganz Österreich der Zivilschutz-Probealarm getestet. Von 12:00 bis 12:45 Uhr wird es in der Luft vielerorts laut, denn über 8.000 Sirenen werden gleichzeitig ertönen. Ein akustisches Spektakel, das sicher einige zum Schmunzeln bringen wird – aber auch zum Nachdenken anregen sollte!

Der Probealarm dient nicht nur dazu, die technischen Einrichtungen zu überprüfen, sondern auch, um die Bevölkerung für die verschiedenen Signale zu sensibilisieren. Um 12:00 Uhr wird das Signal „SIRENENPROBE“ für 15 Sekunden durch die Landeswarnzentralen ertönen. Danach, um 12:15 Uhr, folgt die „WARNUNG“ – ein dreiminütiger Dauerton, der darauf hinweist, dass eine Gefahr im Anmarsch ist. Hier sollte man sich vielleicht schnell ein Radio oder den Fernseher schnappen oder im Internet nach aktuellen Informationen suchen.

Die verschiedenen Signale im Detail

Um 12:30 Uhr ertönt dann das Signal „ALARM“, ein eine Minute lang auf- und abschwellender Heulton, der dazu aufruft, schützende Bereiche aufzusuchen. Und ganz zum Schluss, um 12:45 Uhr, wird mit dem Signal „ENTWARNUNG“ alles wieder ruhiger – ein einminütiger Dauerton signalisiert, dass die Gefahr vorbei ist. Wer jetzt denkt, dass das alles ein großer Spaß ist, hat nicht ganz Unrecht, denn der Zweck des Probealarms ist auch, das Bewusstsein für die Wichtigkeit dieser Signale zu schärfen.

Das Innenministerium und die Bundesländer ziehen alle Register, um sicherzustellen, dass dieser Test reibungslos abläuft. Neben den Sirenen gibt es auch die moderne Benachrichtigung über „AT-Alert“. Wer ein Smartphone hat, wird sowohl mit einer Textmeldung als auch mit einem lauten akustischen Signal auf die Testauslösung hingewiesen. Diese Art der Warnung ist eine Ergänzung zum klassischen Sirenenwarnsystem und sorgt dafür, dass auch im Zeitalter der Smartphones niemand unbemerkt bleibt.

Wichtige Hinweise für die Bevölkerung

Um sicherzugehen, dass man die Testmeldungen auch empfangen kann, sollte man sein Handy auf Empfangstauglichkeit überprüfen. Es ist auch wichtig zu wissen, dass die höchste Alarmierungsstufe nicht stumm geschaltet werden kann. Wer keine Warnungen erhalten möchte, muss sein Mobiltelefon in den Flugmodus versetzen oder ausschalten. Aber warum sollte man das tun? Schließlich könnte eine Warnung vor Extremwetter, Naturkatastrophen oder sogar drohenden Überschwemmungen kommen!

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Die Textmeldungen werden an alle Mobiltelefone im betroffenen Bereich gesendet, ohne dass eine App heruntergeladen oder eine Registrierung erforderlich ist. Das System basiert auf der Mobilfunktechnologie „Cell Broadcast“ und funktioniert auf Android-Geräten ab Version 11 oder iOS ab Version 17.4. Wer also ein modernes Smartphone hat, ist hier bestens gerüstet. Übrigens kann man die Nachrichten auch über die ZIVA-App des österreichischen Zivilschutzverbands empfangen.

Für alle, die mehr über den Probealarm erfahren möchten, gibt es unter www.at-alert.at weitere Informationen. Es ist eine tolle Gelegenheit, sich mit dem Thema Zivilschutz auseinanderzusetzen und vielleicht sogar ein bisschen auf die eigene Sicherheit zu achten – denn sicher ist sicher! Also, markiert euch den 3. Oktober im Kalender und seid bereit für das akustische Erlebnis!