In der malerischen Stadt Imst engagieren sich ehrenamtliche Schülerlotsen an drei Schulstandorten für die Verkehrssicherheit der Schulkinder. Am 9. April fand in der IT-Mittelschule Imst ein „Lotsenfrühstück“ statt, um den Freiwilligen für ihren unermüdlichen Einsatz zu danken. Die Stadtgemeinde Imst und die Polizei würdigten dieses Engagement, welches nicht nur die Sicherheit erhöht, sondern auch das soziale Miteinander fördert. An der Volksschule Oberstadt, der Volksschule Unterstadt (Lutterottistraße) und im Schulzentrum Auf Arzill leisten die Schülerlotsen wertvolle Dienste.

Verkehrsreferent und 1. Vizebürgermeister Thomas Schatz hob die Bedeutung der Lotsen für die Verkehrssicherheit hervor. „Das Engagement der Schülerlotsen ist unverzichtbar“, sagte er, und das nicht nur für die Kinder, sondern für die gesamte Gemeinschaft. Engelbert Plangger, Kommandant der Polizeiinspektion Imst, lobte die Schülerlotsen ebenfalls und appellierte an alle Verkehrsteilnehmer, die Verkehrsregelungen einzuhalten. Trotz der bereits engagierten Jugendlichen sind weitere Freiwillige gefragt, um auch im kommenden Schuljahr weiterhin aktiv zu sein. Interessierte können sich bei Johanna Heumader-Schweigl von „Miteinand in Imst“ melden.

Ein neues Projekt zur Schulwegsicherung

Ein spannendes neues Projekt namens „SuS als Lots*innen“ an der IT Mittelschule Imst fördert die Verantwortung der Schüler in der Schulwegsicherung. Dabei werden die Jugendlichen von der Schulsozialarbeit sowie den beteiligten Organisationen unterstützt. Direktor Jörg Schlatter und die Schulsozialarbeiterinnen Tamara Mungenast und Katja Friedl stehen hinter dieser Initiative, die darauf abzielt, das Engagement und die Zuverlässigkeit der teilnehmenden Jugendlichen zu fördern.

In Deutschland sind rund 50.000 Schülerlotsen aktiv, die ihren Dienst freiwillig und unbezahlt leisten. Diese ehrenamtlichen Verkehrshelfer stehen an wichtigen Übergängen vor Schulen und helfen jüngeren Kindern, sicher die Straße zu überqueren. Sie sind vor Schulbeginn und nach Schulschluss im Einsatz, um gefährliche Stellen wie Fußgängerüberwege oder stark befahrene Kreuzungen zu sichern. Schülerlotsen tragen dabei auffällige Warnkleidung und weisen mit einer Signalkelle darauf hin, wenn es für die Kinder sicher ist, die Straße zu überqueren.

Die Rolle der Schülerlotsen

Zu den Aufgaben der Schülerlotsen gehört es, den Verkehr aufmerksam zu beobachten, passende Lücken im Verkehr zu erkennen und den Kindern ein Zeichen zum Überqueren zu geben. Dabei dürfen sie allerdings keine Fahrzeuge anhalten oder den Verkehr regeln. Die Voraussetzungen sind klar: Schülerlotsen müssen mindestens 13 Jahre alt sein, zur Schule gehören und Zuverlässigkeit sowie Aufmerksamkeit zeigen. Bevor sie ihren Dienst antreten, erhalten sie eine umfassende Schulung, die meist von Polizei und Verkehrswacht durchgeführt wird.

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Ehrenamtliches Engagement im Straßenverkehr kann viele Formen annehmen. Neben Schülerlotsen gibt es auch die Möglichkeit, als Verkehrspatin oder Verkehrspate unsichere Verkehrsteilnehmer zu begleiten. Diese Rolle lässt sich wunderbar mit anderen Ehrenämtern kombinieren, etwa dem Schulbegleitdienst oder der Nachbarschaftshilfe. Das Ziel ist klar: mehr Sicherheit im Straßenverkehr für alle. Städte und Gemeinden suchen ständig nach Ehrenamtlichen, die sie bei Verkehrsthemen unterstützen, sei es durch die Überprüfung von Fahrradwegen oder gefährlichen Kreuzungen.

Die ehrenamtliche Tätigkeit im Straßenverkehr hat nicht nur praktische Auswirkungen auf die Sicherheit, sondern auch eine soziale Dimension. Es ist eine Möglichkeit, Gemeinschaft zu leben und Verantwortung zu übernehmen. Immer wieder werden neue Freiwillige gesucht, besonders auch zum Schulanfang, wenn die Verkehrssituation oft komplizierter wird. Wer Interesse hat, kann sich bei den zuständigen Stellen im Rathaus oder online über die Angebote von gemeinnützigen Organisationen informieren.

Weitere Informationen zu Schülerlotsen und deren wichtigem Engagement finden Sie unter diesem Link.