Imst hat kürzlich einen ganz besonderen Baum für den Geburtsjahrgang 2025 gepflanzt – eine Zitterpappel, die im Stadtpark bei der Landesmusikschule ihren neuen Platz gefunden hat. Dieses Projekt trägt nicht nur zur Begrünung des Stadtbildes bei, sondern symbolisiert auch das Ankommen und Verwurzeln der neuen Bürgerinnen und Bürger in der Stadt. Ein schöner Gedanke, oder? Die Stadtgemeinde möchte damit ein Zeichen setzen und den Zusammenhalt innerhalb der Gemeinschaft stärken.
Am 8. Mai war es soweit, und zahlreiche Familien waren dabei, als der Jahrgangsbaum feierlich übergeben wurde. Die Ausschussobfrau Laura Moser äußerte sich begeistert über das große Interesse an dieser Initiative. Es ist bereits der vierte Jahrgangsbaum, der in Imst gepflanzt wurde – nach einer Rotbuche, einer Schwarzkiefer und einer Mehlbeere. Im Jahr 2025 wurden über 90 Kinder in der Stadt geboren, was die Bedeutung dieses Baumes nur unterstreicht. Er wird die Kinder ihr ganzes Leben lang begleiten und könnte bei besonderen Anlässen zu einem Treffpunkt werden.
Ein Fest für die ganze Familie
Die Veranstaltung war ein voller Erfolg! Edo Krilic von der Landesmusikschule sorgte für die musikalische Umrahmung, während die Familien Namensschleifen am Baum anbringen konnten. Erinnerungsfotos wurden geschossen, und es herrschte eine fröhliche Stimmung. Nach der offiziellen Zeremonie konnten sich die Gäste in einer Verweilzone mit Erfrischungsgetränken und Kuchen stärken. Ein kleines Festmahl, das die Geselligkeit förderte. Verschiedene Einrichtungen und Initiativen präsentierten ihre Angebote mit Informationsständen zu Themen, die Familien und Kinder betreffen. Eltern erhielten zudem eine Info-Mappe mit wertvollen Informationen. Diese Initiative zeigt, wie wichtig der Austausch und die Vernetzung in der Gemeinschaft sind.
Die Organisation dieser schönen Feier lag in den Händen von Kirsten Mayr und Johanna Heumader-Schweigl, die alles auf die Beine stellten. Ihr Engagement und die gute Planung haben maßgeblich zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen. Und das Beste? Das Projekt „Jahrgangsbaum“ wird auch in der aktuellen Gemeinderatsperiode fortgeführt, mit einer weiteren Baum-Pflanzung im nächsten Jahr. Das lässt auf mehr hoffen und darauf, dass dieser Brauch in Imst noch lange fortgeführt wird.
Die Zitterpappel, ein schnell wachsender Laubbaum, wird nicht nur den Stadtpark verschönern, sondern auch das Gefühl der Verbundenheit in der Stadt stärken. Es ist immer wieder schön zu sehen, wie solche traditionellen Projekte in einer modernen Gesellschaft Platz finden. Ein Baum als Symbol für das Leben, für die Zukunft – da kann man nur hoffen, dass er gut gedeiht und viele Geschichten erzählen wird.