Nachhaltige Energiezukunft: Tiwag startet Großprojekt Innstufe Imst-Haiming
Heute ist der 6.06.2026 und in Imst tut sich was – und zwar richtig Großes! Die Tiwag startet mit dem Projekt Innstufe Imst-Haiming zur nachhaltigen Energieerzeugung. Ein Vorhaben, das nicht nur die regionale Wirtschaft ankurbeln soll, sondern auch einen nachhaltigen Beitrag zur Energieautonomie Tirol 2050 leistet. Ganz ohne zusätzliches Wasser aus dem Inn zu entnehmen, wird hier clever mit vorhandenen Ressourcen gearbeitet. So wird das Wasser, das bereits im Kraftwerk Imst zur Stromerzeugung genutzt wurde, über einen 14 Kilometer langen unterirdischen Stollen nach Haiming geleitet.
In Haiming entsteht ein Ausleitungskraftwerk, das mit zwei hocheffizienten Francis-Turbinen ausgestattet wird. Diese kleinen Kraftpakete erzeugen jährlich rund 252 Millionen Kilowattstunden erneuerbaren Strom. Damit könnten etwa 60.000 Haushalte versorgt werden! Ein echter Gewinn für die Umwelt, denn durch das Projekt wird eine Einsparung von 188.000 Tonnen CO₂ jährlich erzielt. Wie viel das für unsere Luft bedeutet, kann man sich gar nicht richtig vorstellen!
Die Tunnelbohrmaschine „HAIMO“
Ein besonders spannendes Detail ist die offizielle Taufe der Tunnelbohrmaschine in Haiming. Der Name „HAIMO“ wurde von SchülerInnen der Volksschule Haiming kreiert und setzte sich in einer öffentlichen Abstimmung durch. Die Begeisterung der Kinder war deutlich spürbar, und TIWAG-Vorstandsdirektor Alexander Speckle zeigte sich begeistert von der kreativen Namensfindung. Die Tunnelbohrmaschine wird in den nächsten drei Jahren von Haiming zur Innquerung bei Imst vorarbeiten – ein Projekt, das die Region noch enger mit der Energiezukunft verknüpfen wird. Der Durchmesser des Druckstollens beträgt 8,2 Meter, ein echtes Mammutprojekt!
Die Baustellenflotte beeindruckt ebenfalls: 12 rein elektrisch betriebene Lkw werden während der Bauzeit dafür sorgen, dass 2,5 Millionen Liter Diesel und 6000 Tonnen CO₂ eingespart werden. Ein Schritt in die richtige Richtung! Zudem wird die Schwallbelastung des Inns durch ein neues Schwallausgleichsbecken in Haiming reduziert – das ist nicht nur gut für die Gewässerökologie, sondern auch für die Natur insgesamt.
Investitionen für die Zukunft
Mit einer Investitionssumme von rund 680 Millionen Euro für dieses Projekt zeigt Tiwag, dass der Weg in die Zukunft mit nachhaltiger Energieversorgung gepflastert ist. Insgesamt plant das Unternehmen bis 2030 Investitionen von rund 1,5 Milliarden Euro in den Ausbau der Wasserkraft in Tirol. Das ist nicht nur ein Zeichen für die Innovationskraft der Region, sondern auch für die Verantwortung, die wir für unsere Umwelt tragen müssen.
Das Kraftwerk wird nicht nur der Umwelt, sondern auch der Bevölkerung zugutekommen, denn Tiwag bindet die Menschen vor Ort aktiv in wichtige Meilensteine ein. Da wird der Spatenstich gefeiert und die Namensgebung der Tunnelbohrmaschine zelebriert. Dies schafft nicht nur Identifikation, sondern auch ein Gefühl der Gemeinschaft – ein echter Gewinn für alle Beteiligten!
Die Zukunft der Energieerzeugung in Tirol sieht vielversprechend aus. Wenn alles nach Plan läuft, wird das Kraftwerk bis 2030 in Betrieb genommen und wir dürfen gespannt sein, welche weiteren Entwicklungen uns in den kommenden Jahren erwarten.
