In der Region um Imst sorgt die Verschiebung des Bahnhofsprojekts Imst-Pitztal für reichlich Unmut. Besonders der Milser Bürgermeister Bernhard Schöpf äußert sich kritisch zu den Verzögerungen, die seiner Meinung nach ein „falsches Signal“ für das Tiroler Oberland senden. Die Inbetriebnahme könnte sich nun auf das Jahr 2038 verschieben – ein Gedanke, der vielen in der Region sauer aufstößt. Schließlich haben die betroffenen Gemeinden bereits ihre finanziellen Beiträge geleistet, um die Planungskosten zu unterstützen.

Die Kritik von Schöpf ist nicht unbegründet. Er bemängelt, dass während die Förderung öffentlicher Verkehrsmittel vorangetrieben wird, so wichtige Projekte wie der Bahnhof Imst-Pitztal einfach auf die lange Bank geschoben werden. Besonders die Parkplatzsituation am Bahnhof ist ein großes Problem; die Kapazitäten sind schlichtweg unzureichend und erschweren damit die Nutzung des öffentlichen Verkehrs. Viele Pendler entscheiden sich aus diesem Grund gegen die Bahn und ziehen das Auto vor. Das ist nicht nur eine persönliche Entscheidung, sondern hat auch Auswirkungen auf Schüler, Senioren, die regionale Wirtschaft und den Tourismus.

Die Forderungen der Gemeinde

Schöpf hat es deutlich ausgesprochen: Kurzfristige Lösungen für die Parkplatzsituation müssen her! Er fordert sowohl den Bund als auch die ÖBB auf, das Projekt zügig voranzutreiben. „Die Verzögerungen führen zu Unverständnis in der Region“, so der Bürgermeister. Das Land Tirol hat bereits seinen Beitrag zu den Planungskosten beschlossen, und im aktuellen ÖBB-Rahmenplan sind sogar Mittel des Bundes für die Planungen vorgesehen. Dennoch bleibt die Frage: Warum passiert nicht mehr?

Die Bürger in der Region sind frustriert, und das zu Recht. Die Bedeutung moderner Infrastruktur in wirtschaftlich starken Regionen kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Jeder Tag, an dem das Projekt aufgeschoben wird, ist ein verlorener Tag für die Mobilität und damit auch für die Lebensqualität der Menschen in Imst und Umgebung. Es ist an der Zeit, dass die verantwortlichen Institutionen handeln und die notwendigen Schritte einleiten.

Neues Design, maximale Performance: Wie gefällt Ihnen unsere neue Website?

Ein modernes Nachrichtenportal wie unseres, muss für alle Menschen zugänglich sein. Unser Website System wurde daher konsequent nach den Vorgaben der WCAG 2.1 und BITV 2.0 neu entwickelt – mit sauberer Struktur, ARIA-Attributen und ohne technische Hürden für assistive Technologien. Die barrierefreie Umsetzung verantwortete Daniel Wom / VeloCore.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren