Am vergangenen Samstag wurde in Innsbruck ein bedeutendes Ereignis gefeiert, das die Wertschätzung für ehrenamtliches Engagement in der Diözese Innsbruck zum Ausdruck brachte. Insgesamt 76 Personen wurden für ihre herausragenden Leistungen in Pfarren und Dekanaten ausgezeichnet. Unter den Geehrten befanden sich auch mehrere Vertreter aus Osttirol, die für ihren unermüdlichen Einsatz in der Gemeinde geehrt wurden.

Bischof Hermann Glettler würdigte in einem bewegenden Dankgottesdienst die engagierte Arbeit der Ausgezeichneten. Diese Ehrungen sind Teil einer Tradition, die seit 2007 besteht, bei der die Diözese jährlich Ehren- und Verdienstzeichen an jene Personen vergibt, die sich auf besondere Weise für die Kirche und die Gesellschaft einsetzen. Die Auszeichnungen sind öffentliche Anerkennungen und zielen darauf ab, die Verdienste von Laien im ehrenamtlichen Dienst für Glaube und Kirche zu würdigen.

Ehrungen in Osttirol

In Osttirol wurden insgesamt sechs Personen aus den Dekanaten Lienz und Matrei ausgezeichnet. Im Dekanat Lienz erhielten Hildegard Gliber, Georg Gliber und Agata Zamojska für ihren Einsatz in der Pfarre St. Andrä die Ehrenzeichen. Darüber hinaus wurden Josef Obererlacher und Maria Anna Unterasinger für ihre Arbeit in der Pfarre Nikolsdorf geehrt. Aus dem Dekanat Matrei wurde Kurt Kleinlercher, der Obmann des Pfarrgemeinderats in St. Jakob im Defereggental, ausgezeichnet.

Die Kriterien für die Vergabe dieser Auszeichnungen sind vielfältig. Sie umfassen Engagement im pastoralen Dienst sowie soziale, administrative und kulturelle Leistungen. Für das Verdienstzeichen müssen die Ausgezeichneten mindestens drei Tätigkeiten über einen gewissen Zeitraum oder eine Tätigkeit über mindestens zehn Jahre nachweisen. Das Ehrenzeichen hingegen würdigt außerordentliche Verdienste um die Heimatkirche und kann auch für ein Lebenswerk vergeben werden.

Die Tradition der Ehrungen

Die Verleihung fand am Gedenktag des Diözesanpatrons Petrus Canisius statt. Der Festakt begann um 14:00 Uhr mit einem Dankgottesdienst in der Pfarre Saggen, gefolgt von der Übergabe der Ehrungen in der Kirche. Anschließend gab es eine Agape im Festsaal des Schulvereins der Barmherzigen Schwestern. Bischof Glettler nutzte die Gelegenheit, um den Ausgezeichneten für ihr Engagement zu danken, welches nicht nur die Kirche, sondern auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkt.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Die Diözese Innsbruck wird im Jahr 2024 insgesamt 21 Ehrenzeichen und 31 Verdienstzeichen verleihen, was die anhaltende Wertschätzung für ehrenamtliches Engagement unterstreicht. Anträge für die Auszeichnungen werden von einem Kuratorium geprüft, das von der Leitung der Stabsstelle Generalvikar geleitet wird. Das Konsistorium der Diözese Innsbruck, bestehend aus obersten Führungskräften, entscheidet über die Vorschläge.

Der Diözesanpatron Petrus Canisius, geboren am 8. Mai 1521 in Nimwegen, war ein einflussreicher Jesuitenprediger und setzte sich leidenschaftlich für die Reform der katholischen Kirche ein. Er lebte von 1560 bis 1580 meist in Innsbruck und eröffnete dort das Jesuitenkolleg. Seine Verdienste und sein Engagement für Glaube und Bildung sind bis heute von großer Bedeutung.

Die Würdigung der ehrenamtlichen Tätigkeiten in der Diözese Innsbruck zeigt, wie wichtig das Engagement einzelner Personen für die Gemeinschaft ist. Es ist ein Zeichen der Anerkennung und des Dankes für all jene, die sich uneigennützig für das Wohl anderer einsetzen. Weitere Informationen zu den Auszeichnungen und der Diözese Innsbruck finden Sie in dem Artikel auf Osttiroler Bote.