Der Innsbrucker Tag der Archäologie 2026 findet heute, am 28. April 2026, im Palais Claudiana in Innsbruck statt. Diese Veranstaltung wird von mehreren Institutionen organisiert, darunter das Institut für Archäologien der Universität Innsbruck, der Verein Archäologisches Forschungsnetzwerk Innsbruck (AFIN) und die Archäologische Gesellschaft Innsbruck. Über 100 Besucher werden erwartet, die in den Austausch zwischen Öffentlichkeit und Forschung eintreten und die neuesten archäologischen Forschungsergebnisse kennenlernen können.
Im Rahmen der Veranstaltung werden 15 Vorträge von 17 Referenten gehalten, die sich mit verschiedenen Themen beschäftigen. Diese reichen von Funden und Forschung aus der Urgeschichte über die Römerzeit bis ins Mittelalter und beinhalten auch moderne Auswertungsmethoden. Grußworte halten Margarethe Kirchmayr (AFIN), assoz.-Prof. Mag. Dr. Florian Müller (Institut für Archäologien) und assoz. Prof. Mag. Dr. Brigitte Truschnegg (Universitätsleitung).
Einblicke und Austausch
Der Innsbrucker Tag der Archäologie richtet sich an archäologisch Interessierte, lokale Gruppen, Chronisten, Vereine sowie Vertreter von Museen. Ein zentrales Ziel ist der Wissenstransfer der Universität, der auch Teil der sogenannten Third Mission ist, die Wissenschaftskommunikation fördert. Diese Veranstaltung ist eine Fortsetzung früherer Formate wie den „Tiroler Archäologietagen“ und dem „Tag des Instituts für Archäologien“.
Die Kooperation des AFIN, der 2020 gegründet wurde, und der Archäologischen Gesellschaft Innsbruck, die seit 1979 besteht, zeigt die kontinuierliche Bemühung um die Förderung archäologischer Erkenntnisse. Die Veranstaltung wird auch im nächsten Jahr, 2027, wiederholt, was die Perspektive auf weitere spannende Entdeckungen und Diskussionen eröffnet.
Unterstützung und Dank
Ein besonderer Dank gilt den Organisatoren Julia Haas, Marie Höller, Elena Hoy, Jessica Keil, Margarethe Kirchmayr, Roman Lamprecht, Julia Rabitsch und Jasmin Wallner, die maßgeblich zum Gelingen des Tags beigetragen haben. Die Veranstaltung erhält zudem Unterstützung von der Philosophisch-Historischen Fakultät der Universität Innsbruck, der Archäologischen Gesellschaft Innsbruck sowie der Anton Rauch GmbH & Co KG.
Für diejenigen, die noch mehr über archäologische Themen erfahren möchten, gibt es auch die Möglichkeit, dem WhatsApp-Kanal „MeinBezirk Tirol“ zu folgen, um aktuelle Nachrichten, Geschichten und Updates direkt auf das Handy zu erhalten. Lokale Ereignisse und wichtige Ankündigungen können so bequem verfolgt werden.
Archäologische Schätze in Ellwangen
Ein weiterer spannender Aspekt der archäologischen Forschung ist die Sonderausstellung „Leidenschaft und Forschung – Die archäologische Sammlung Hohenzollern“, die im Alamannenmuseum Ellwangen vom 19. März 2026 bis zum 10. Januar 2027 zu sehen ist. Diese Ausstellung zeigt bedeutende archäologische Funde und feiert das 25-jährige Jubiläum des Museums. Hier werden lange nicht gezeigte Schätze präsentiert, die einen faszinierenden Einblick in die Geschichte der Archäologie bieten.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Innsbrucker Tag der Archäologie 2026 eine hervorragende Gelegenheit bietet, sich mit aktuellen Forschungsergebnissen auseinanderzusetzen und die Verbindung zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit zu stärken. Die vielfältigen Themen und die Möglichkeit, mit Experten ins Gespräch zu kommen, machen diese Veranstaltung zu einem Höhepunkt im kulturellen Kalender der Region.