Am 2. Mai wurde in Ried im Oberinntal die Ausstellung „Ein Schloss – sechs Positionen“ auf Schloss Sigmundsried eröffnet. Ein Ereignis, das Kunstliebhaber und Neugierige gleichermaßen anlockte! Sechs Künstler präsentieren ihre Werke aus Malerei, Skulptur und digitaler Kunst. Roland Siegele, Simon Hafele, Manfred Hellweger, Sandra Brugger, Arche-Goah und Helmut Siegele sind die kreativen Köpfe hinter dieser spannenden Schau. Ihre unterschiedlichen künstlerischen Handschriften laden zum Dialog ein und fördern den Austausch individueller Perspektiven.

Die Vernissage begann mit einer herzlichen Begrüßung durch Christoph Mathoy, den Obmann des Kulturvereins Sigmundsried, und Bürgermeister Daniel Patscheider. Simon Hafele, einer der Künstler, sprach über die Werke: Manfred Hellweger stellt faszinierende Skulpturen aus Holz, Stein und Metall aus, die tief in das Menschsein eintauchen. Sandra Brugger präsentiert erstmals ihre „Gun Ladies“, die als Symbol des Friedens fungieren. Ihre Arbeiten verbinden Natur, Geist, Handwerk und Emotion auf eine besondere Art. Roland Siegele setzt sich in seinen Malereien mit Licht und Schatten auseinander, während Helmut Siegele das Wahrhaftige im Alltäglichen sucht. Arche Goah, ein Medienkunst-Team, schafft eine Verbindung zwischen Kunst, Technologie und Menschlichkeit. Simon Hafele selbst bringt mit seinen Gemälden die feinen Schichten der Wirklichkeit zum Vorschein. Einfach beeindruckend!

Kulturelle Highlights und Veranstaltungen

Die Ausstellung ist bis zum 23. Mai 2026 samstags und sonntags von 17 bis 20 Uhr geöffnet. Ein weiteres Highlight sind die Tage der offenen Ateliers am 9. und 10. Mai, die ein volles Programm bieten: Am 9. Mai findet um 20 Uhr ein Konzert mit Gü Patscheider statt, gefolgt von einem Kinder-Kino am 10. Mai um 14 Uhr. An beiden Tagen kann die Ausstellung von 13 bis 19 Uhr besucht werden. Die Veranstaltung verspricht, ein Fest für die Sinne zu werden!

Doch das ist nicht alles: Schloss Sigmundsried wird auch im November zur kreativen Bühne. Vom 7. bis 9. November findet das beliebte Festival „Graffiti & Unplugged“ statt. Hier präsentieren Künstler:innen aus Österreich, Südtirol, der Schweiz, Spanien, Frankreich, Kanada, Australien und Ungarn ihre Werke. Mit einer Ausstellungsfläche von 1200 m² wird die ehemalige Residenz zum Schauplatz für Installationen, Keramiken, Malereien, Skulpturen und viele andere Kunststile. Über 30 Künstler:innen sind dabei und beschäftigen sich mit Themen wie Mensch, Natur, Geburt, Tod, Fantasie und Erinnerung. Die besondere Atmosphäre in den ehemaligen Gefängniszellen des Schlosses sorgt für eine einzigartige Kulisse.

Ein Blick auf die teilnehmenden Künstler:innen

Die Vielfalt der Ausstellung ist beeindruckend. Cornelia Eiter beschäftigt sich mit Körper, Weiblichkeit, Natur und Vergänglichkeit und verwendet dafür Naturfarben. Thomas Biedermann lässt sich von der Freskomalerei inspirieren und arbeitet mit Kalkputz und Naturtönen. Julia Großberger bringt in ihren Öl- und Acrylarbeiten die Inspiration aus der Natur und zwischenmenschlichen Beziehungen zum Ausdruck. Mathias Prachensky überrascht mit Kostümen aus gefundenen Materialien, während Gergő Bánkúti mit Kerzenwachs und Bleichmitteln arbeitet und Themen wie Abwesenheit und Nostalgie behandelt. Der Austausch zwischen Künstler:innen und Publikum steht hier im Vordergrund.

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Ein solches kulturelles Engagement zeigt, wie wichtig Kunst für die Gemeinschaft ist. Die Veranstaltungen auf Schloss Sigmundsried schaffen Raum für Begegnungen, Gespräche und kreativen Austausch. Wer also noch nicht in Ried im Oberinntal war, sollte sich diese Gelegenheiten nicht entgehen lassen!

Für mehr Informationen zur Ausstellung und den Veranstaltungen, besuchen Sie bitte die Quelle.