Neuer Eislaufplatz in Lienz: Umbau der Dolomitenhalle startet bald
Heute ist der 23.07.2026 und in Lienz gibt es aufregende Neuigkeiten rund um die Eisanlage. Karl Kashofer, Sprecher der Arbeitsgruppe „Eisanlage Neu“, hat in einem aktuellen Statement die Bedenken von Bürgermeisterin Elisabeth Blanik zurückgewiesen. Es laufen bereits Gespräche mit Fachfirmen für den neuen Eislaufplatz, der Teil des Umbaus der Dolomitenhalle ist. Diese Transformation zielt darauf ab, eine multifunktionale Sportanlage zu schaffen, die nicht nur Platz für Eisläufer:innen bietet, sondern auch weiteren Sportarten Raum gibt.
In der Gemeinderatssitzung am 14. Juli hat Bürgermeisterin Blanik betont, dass sie auf Vorschläge der Arbeitsgruppe wartet. Kashofer hingegen versichert, dass bereits eine Sitzung mit der Verwaltung und der Bürgermeisterin stattfand, in der entscheidende Planungsschritte für eine überdachte Eisfläche beschlossen wurden. Die Verwaltung hat den Auftrag erhalten, Kontakt zu Fachfirmen aufzunehmen. Ein weiterer Schritt, der den Weg für die geplante Eisanlage ebnen soll.
Umbau und Zukunftspläne
Die Errichtung der neuen Eisanlage ist innerhalb der nächsten zwei Jahre vorgesehen, mit dem Ziel, im Herbst nächsten Jahres zu beginnen. Die beiden Eishockeyvereine, UEC Lienz und Eichholz Turtles, werden in der Zwischenzeit noch zwei Saisonen auf der bestehenden Anlage spielen. Kashofer hebt hervor, dass die alte Anlage dringend ersetzt werden muss, da sie hohe Kosten verursacht und die Bedingungen für die Sportler:innen unzureichend sind. Die Finanzierung könnte durch den Verkauf des alten Standorts gesichert werden.
Spannend wird auch die Nutzung der Tennishalle, die gerade umfangreich saniert wird. Seit Anfang März 2026 ist die Tennishalle eine Baustelle. Diese wurde 1979 erbaut und aufgrund jahrzehntelanger Nutzung ist eine Sanierung dringend notwendig. Der Spielbetrieb wurde bereits Ende Februar eingestellt, was die Saison 2025/26 sehr kurz machte. Die Wiedereröffnung ist für den Winter 2026/27 geplant, und die Tennisspieler:innen freuen sich auf die modernen Bedingungen, die geschaffen werden.
Die Sanierungskosten werden auf 4,8 bis 5,2 Millionen Euro geschätzt, finanziert von Bund, Land Tirol, Stadt und Tourismusverband. Doch es bleibt unklar, ob zusätzliches Geld für Projekte wie die überdachte Eisfläche zur Verfügung steht. Der Gemeinderat hat die Beschlüsse für den Baustart im Februar 2026 gefasst, und die Koordination liegt bei Stadtbaumeister Klaus Seirer. Parallel zur Sanierung der Tennishalle wird auch die energetische Sanierung vorangetrieben, um die Energieeffizienz zu erhöhen.
Ein Platz für alle
Die neue Eisanlage soll nicht nur die Eishockeyspieler:innen beherbergen, sondern auch Platz für Hobby-Eisläufer:innen bieten. Ein eigener Bereich für Freizeitsportler:innen ist geplant, um eine räumliche Trennung zwischen den verschiedenen Nutzergruppen zu gewährleisten. Die Arbeitsgruppe hat sich bewusst gegen eine Eishalle entschieden, um Kosten zu sparen und stattdessen einen offenen Eislaufplatz zu bevorzugen. Dies wird auch durch die Zusammenlegung der Sportanlagen unterstützt, die die Nutzung der warmen Luft aus der Eisproduktion zur Heizung der Tennishalle ermöglichen könnte.
Die aktuelle Eisanlage hat neben technischen Mängeln auch mit Parkplatzproblemen und Lärmbelästigung zu kämpfen. Daher ist die Schaffung einer neuen, modernen Eislauffläche mehr als nur ein sportliches Projekt; es ist ein Schritt hin zu einer besseren Lebensqualität für die Bürger:innen von Lienz. Die ÖVP setzt auf Energieeffizienz und plant, eine direkte Stromleitung von der PV-Anlage zur Tennishalle zu installieren. Wie die endgültigen Pläne für den Eislaufplatz aussehen werden, hängt von den Gesprächen mit den Fachfirmen ab.
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