Shiffrin feiert 92. Weltcup-Sieg in Lienz, Gut-Behrami kämpft mit Verletzungen
Am heutigen Tag, dem 24. Juni 2026, fand in Lienz ein spannender Riesenslalom statt, der die Skiwelt in Atem hielt. Lara Gut-Behrami, die sich als beste Schweizerin des Rennens präsentierte, konnte am Ende jedoch nicht auf das Podest fahren und landete auf dem 6. Platz. Nach dem ersten Durchgang sah es noch vielversprechend aus: Gut-Behrami lag auf dem vierten Zwischenrang, aber im zweiten Lauf konnte sie nicht aufholen. Sie äußerte sich enttäuscht über ihr Ergebnis und gab zu, Probleme mit dem Timing gehabt zu haben. Zudem kämpfte sie mit schmerzenden Knien, was ihr die Fahrt zusätzlich erschwerte. Trotz dieser körperlichen Probleme war sie froh, antreten zu können. Laut Berichten gab sie sogar die rote Startnummer der Riesen-Weltcupführenden an Federica Brignone ab, was die Situation noch etwas verschärfte.
Der große Star des Tages war jedoch Mikaela Shiffrin, die mit ihrem 92. Weltcup-Sieg und dem vierten Erfolg in dieser Saison die Herzen der Zuschauer höher schlagen ließ. Im ersten Lauf zeigte sie eine beeindruckende Leistung und gewann schließlich mit einem Vorsprung von 0,38 Sekunden auf die Italienerin Federica Brignone. Shiffrin strahlte vor Freude und berichtete von guten Trainingstagen, die zu diesem Erfolg führten. Sie nahm die enge Situation im zweiten Lauf mit Humor und hat sich vorgenommen, in Zukunft noch mehr zu geben. Ihr Erfolg macht sie zur Favoritin im Gesamtweltcup, und es wird spekuliert, dass sie bald die Marke von 100 Siegen erreichen könnte.
Die Konkurrenz und ihre Leistungen
Die anderen Athletinnen zeigten ebenfalls starke Leistungen. Federica Brignone und Sara Hector belegten die Plätze zwei und drei, während Camille Rast mit einem 14. Platz noch Punkte sammeln konnte. Michelle Gisin hatte weniger Glück und fiel nach einem schwächeren zweiten Lauf von Rang 17 auf Rang 24 zurück. Auch Mélanie Meillard fuhr auf den 28. Platz, konnte jedoch ebenfalls Punkte einfahren. Andrea Ellenberger, Stefanie Grob und Janine Schmitt schafften es nicht in den zweiten Durchgang, was für sie enttäuschend war.
Die Situation rund um die Verletzungsgefahr im Wintersport ist nicht zu unterschätzen. Laut einer Untersuchung haben in der vergangenen Saison etwa 51.000 bis 53.000 Personen ärztliche Hilfe aufgrund von Verletzungen im alpinen Skisport benötigt. Besonders häufig sind Knieverletzungen, von denen jede fünfte betroffene Person betroffen ist. Frauen sind dabei besonders anfällig, mit einer Rate von 37,3% für Knieverletzungen. Das macht die Aussagen von Gut-Behrami über ihre schmerzenden Knie umso nachvollziehbarer. Der Deutsche Skiverband hat in den letzten Jahren einen Anstieg an Mitgliedern verzeichnet, was zeigt, dass das Interesse am Skisport ungebrochen ist, trotz der hohen Verletzungsrisiken.
Am Freitag steht in Lienz bereits der nächste Wettbewerb an: Ein Slalom, der mit dem ersten Lauf um 10 Uhr beginnt. Die Vorfreude und Anspannung sind spürbar, und die Athletinnen werden alles daran setzen, ihre Leistungen zu verbessern und möglicherweise auf das Podest zu kommen. Es bleibt also spannend in der Welt des alpinen Skisports!
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