Heute ist der 23.06.2026 und in Lienz gibt es aufregende Neuigkeiten für die Schülerinnen und Schüler des BORG Lienz. Diese Bildungseinrichtung, die seit 1972 als eigenständige Schule besteht, hat sich stets weiterentwickelt und jetzt steht ein bedeutendes Investitionsprojekt an, das die Schulgemeinschaft aufatmen lässt. Die Baumaßnahmen zur Modernisierung des Turnsaales sowie zum Bau eines Kunst-Informatik-Zubaus sind erfolgreich durchgeführt worden. Das BORG Lienz, das in einem historischen Gebäude, dem ehemaligen Bürgerspital in der Kärntner Straße, untergebracht ist, leidet seit Jahrzehnten unter Platznot. Daher sind die aktuellen Entwicklungen umso erfreulicher.

Die Stadtgemeinde Lienz besitzt das Gebäude und vermietet es an die Republik Österreich, die als Träger des BORG Lienz fungiert. Direktor Mag. Günther Kaiser, der seit Dezember 2025 die Leitung übernommen hat, hat in den letzten Monaten viel Engagement in die Sanierung des Altbaus gesteckt. Die letzten größeren Renovierungsarbeiten im Hauptgebäude fanden im Jahr 2022 statt, aber die Notwendigkeit für einen zusätzlichen Zubau war evident. Der Neubau, der nun in Holzbauweise errichtet wird, umfasst drei neue Lehrsäle für Informatik, Kunst- und Werkunterricht.

Ein ambitioniertes Bauprojekt

Der Turnsaal, der eine Fläche von 400 Quadratmetern hat, wurde umfassend renoviert. Sportgeräte, Umkleideräume und technische Einrichtungen sind nun auf dem neuesten Stand. Das Bauvorhaben, das im April 2025 begonnen hat, wird neue Eingangs- und Erschließungslösungen bieten, und die Fertigstellung des Zubaus ist für Februar 2026 geplant. Der neue pavillonartige Neubau wird nicht nur den Innenraum aufwerten, sondern auch eine begrünten Dachfläche aus einer Pflanzenmischung aus Wildblumen erhalten.

Ein weiterer spannender Aspekt ist, dass während der Bauphase die angrenzende Spitalskirche als Kunstraum genutzt wird. Hier finden Kunstunterricht und Proben statt, was die kreative Atmosphäre der Schule aufrechterhält. Ein öffentlicher Zugang entlang der Stadtmauer wird zudem den Neubau mit dem Stadtbild verbinden, was eine schöne Ergänzung für die Gemeinde darstellt.

Die Schulgemeinschaft im Aufbruch

Aktuell umfasst die Schulgemeinschaft 36 Lehrpersonen und 265 Schülerinnen und Schüler, wobei eine Steigerung auf rund 300 im nächsten Schuljahr erwartet wird. Die Schwerpunkte der Schule liegen auf Musik, Kunst und Sport, was eine ideale Grundlage für kreative Talente bietet. Die Architekten-ARGE Eck-Rossmann, die den Auftrag durch einen EU-weiten Wettbewerb gewonnen haben, haben mit ihrem Konzept die Erwartungen von Direktor Kaiser und der Schulgemeinschaft erfüllt. Die neuen Unterrichtsräume sind großzügig verglast und zum Garten hin orientiert – ein Ort, der zum Lernen und Entfalten einlädt.

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Die Gestaltung der Außenbereiche soll im Sommer 2026 abgeschlossen sein, was den Schülerinnen und Schülern und Lehrenden eine noch ansprechendere Lernumgebung bieten wird. Die Herausforderungen der Platznot scheinen nun endlich der Vergangenheit anzugehören, und jeder kann sich auf einen gelungenen Schulstart im neuen Schuljahr freuen.

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