Am Freitagabend, dem 10. Mai 2026, öffnete die Fachschule für Kunsthandwerk und Design in Elbigenalp, die ehemals unter dem Namen „Schnitzschule Elbigenalp“ bekannt war, ihre Türen für das Publikum. An diesem besonderen Abend, der liebevoll als „Abend der besonderen Art“ bezeichnet wurde, konnten zahlreiche Besucher in die kreative Welt der Schülerinnen und Schüler eintauchen. Die Veranstaltung versprach nicht nur Einblicke in das Kunsthandwerk, sondern auch eine Plattform für die jungen Talente, ihre Arbeiten zu präsentieren.

Der Abend startete mit der Vorstellung der Abschlussarbeiten der vierten Klasse, die zum Thema „Zweiseitig“ gearbeitet hatten. Ehrengäste, Familien der Absolventen und Lehrpersonen waren eingeladen, die beeindruckenden Werke in den Bereichen Bildhauerei, Malerei, Vergolden und Schriftdesign zu bewundern. Die jungen Künstlerinnen und Künstler zeigten dabei nicht nur ihr handwerkliches Können, sondern auch ihre ganz persönlichen Interpretationen des Themas. Es war ein wahres Fest der Kreativität!

Kreatives Schaffen im Fokus

Ab 18.30 Uhr öffnete die Schule ihre Tore für die Öffentlichkeit, und die Besucher strömten förmlich herein, um das kreative Schaffen der Lernenden zu erleben. Die Vernissage, die im Rahmen des Abends stattfand, präsentierte zudem die Werke der Künstlerin Jenifer Matzohl und des Tiroler Bildhauers Prof. Mario Gasser. Beide Künstler boten den Gästen spannende Einblicke in ihr eigenes künstlerisches Schaffen, was die Atmosphäre zusätzlich bereicherte.

Direktor Strolz ehrte die Bedeutung dieser Veranstaltung für die Schule und hob hervor, wie wichtig der Austausch zwischen Kunstschaffenden und Publikum ist. Nach der Präsentation durften die Besucher die „Lange Nacht des Kunsthandwerks“ genießen, bei der sie die Werkstätten der Schule besichtigen und direkt mit den Schülerinnen und Schülern ins Gespräch kommen konnten. Man konnte die Begeisterung förmlich spüren – hier wird Kreativität nicht nur gelehrt, sondern auch gelebt.

Die Schnitzschule Elbigenalp im Überblick

Die Fachschule für Kunsthandwerk und Design wurde vor mehr als 170 Jahren gegründet und hat seitdem Tausende von Absolventen hervorgebracht. Mit zwei Ausbildungszweigen, nämlich der Fachschule für Bildhauerei und der Fachschule für Vergolder und Schilderhersteller, bietet die Schule eine fundierte Ausbildung, die jeweils vier Jahre dauert. Die kleinen Klassen, gut ausgestatteten Ateliers und Werkstätten sowie moderne Digitaltechnik ermöglichen es den Schülerinnen und Schülern, sich optimal auf ihre kreative Zukunft vorzubereiten.

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Besonders hervorzuheben sind auch die vielen Projektarbeiten, die in Zusammenarbeit mit Partnern aus dem öffentlichen Bereich und der Wirtschaft realisiert werden. Diese praktischen Erfahrungen sind unbezahlbar und unterstützen den Einstieg ins Berufsleben. Wer die Dauerausstellung der Schule besuchen möchte, ist herzlich eingeladen, sich die beeindruckenden Arbeiten anzusehen. Bei Fragen kann man die Schule unter der Telefonnummer 0043/5634/6226 kontaktieren oder die Homepage www.schnitzschule.at besuchen.

Kreative Berufe und ihre Zukunft

In der Welt der kreativen Berufe gibt es viele Facetten und Möglichkeiten. Das Gehalt variiert stark, je nach Branche, Region und Qualifikation. Auch wenn technische und marketingnahe Berufe oft besser bezahlt werden, gibt es zahlreiche kreative Ausbildungen, die ebenfalls gut entlohnt werden können. Faktoren wie die Unternehmensgröße, der Standort und Tarifverträge spielen eine entscheidende Rolle.

Es ist jedoch wichtig, sich bei der Wahl der Ausbildung nicht nur von den Gehaltszahlen leiten zu lassen. Die Leidenschaft für das Handwerk und das kreative Schaffen sollten im Vordergrund stehen. Berufserfahrung und Weiterbildungen können das Gehalt im Laufe der Zeit steigern, und das Gefühl, etwas Eigenes zu schaffen, ist durch nichts zu ersetzen.

So bleibt der „Abend der besonderen Art“ in Elbigenalp nicht nur eine Feier des kreativen Schaffens der Schülerinnen und Schüler, sondern auch ein Beweis dafür, wie wichtig Kunst und Handwerk in unserer Gesellschaft sind. Man darf gespannt sein, welche neuen Talente und Ideen die Schnitzschule in Zukunft hervorbringen wird. Vielleicht war der nächste große Künstler oder die nächste große Künstlerin ja schon in den Werkstätten anzutreffen.