Heute ist der 23.10.2026 und in Villach tut sich was – und zwar richtig! Der Glasfaserausbau, ein Projekt, das die digitale Landschaft der Stadt auf ein neues Level heben soll, ist auf der Zielgeraden. Magenta und Alpen Glasfaser haben sich zusammengetan und investieren rund 30 Millionen Euro, um Villach mit einem leistungsfähigen Glasfasernetz auszustatten. Und das Ziel ist hochgesteckt: 15.000 Haushalte und Betriebe sollen in den Genuss eines schnelles Internetanschlusses kommen. Das entspricht immerhin der Hälfte aller Haushalte in Villach!

Der Fortschritt ist beeindruckend. Aktuell sind bereits 10.000 Anschlüsse errichtet, und 7.700 davon stehen schon bereit für die Aktivierung. Bürgermeister Günther Albel hebt die Wichtigkeit dieser digitalen Infrastruktur hervor – schließlich ist eine stabile Internetverbindung für die lokale Wirtschaft und die Lebensqualität der Bürger:innen unerlässlich. Wenn man bedenkt, dass das Projekt bereits im August 2024 gestartet ist und der erste Kundenanschluss bereits im April 2025 aktiviert wurde, kann man sich gut vorstellen, wie viel Arbeit in diesen Ausbau geflossen ist.

Fertigstellung in Sicht

Bis Ende 2026 sollen die Gebiete Warmbad, Untere Fellach, Bahnhofsviertel und Seebach fertiggestellt sein. Für Auen ist die Fertigstellung bis Mitte 2027 geplant, und die Innere Stadt wird bis Ende 2027 mit schnellem Internet versorgt. Das ist ein klarer Schritt in die Zukunft, denn die Nachfrage nach Hochgeschwindigkeitsinternet ist ungebrochen – und das nicht nur in Villach. Der Ausbau in Kärnten umfasst insgesamt neun Projekte mit rund 32.000 potenziellen Anschlüssen. Das zeigt, wie wichtig der digitale Fortschritt für die Region ist.

„82 Prozent der Trasse sind bereits gebaut“, erklärt Bernhard Deixler, CTO von Alpen Glasfaser. Das sind stolze 68 von 83 Trassenkilometern. Aber nicht nur die Zahlen sind beeindruckend. Christoph Frierss, Geschäftsführer eines Familienunternehmens, betont, wie entscheidend eine leistungsfähige Internetverbindung für digitale Abläufe ist. Und Christopher Zavodnik, Direktor des voco Villach, spricht von der Notwendigkeit einer stabilen Internetverbindung für den Hotelbetrieb – ein Punkt, der in der Tourismusstadt Villach nicht zu unterschätzen ist.

Ein Blick auf die Zahlen

Insgesamt profitieren durch den Glasfaserausbau in Villach rund 22.000 Haushalte und Betriebe von modernem Internet. Dabei kommt das bestehende HFC-Netz von Magenta mit weiteren 7.000 Anschlüssen ins Spiel. Das bedeutet, dass zwei Drittel der Villacher Haushalte Zugang zum Magenta-Netz haben! Und das 5G-Netz deckt sogar über 95 Prozent der Bevölkerung ab – ein echtes Highlight in der digitalen Infrastruktur.

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Aber es gibt auch Herausforderungen. Aktuell gibt es aufgrund der hohen Nachfrage längere Wartezeiten bei der Aktivierung der Glasfaseranschlüsse. Da könnte man sich schon fragen, ob die Nachfrage nicht schneller angekurbelt werden könnte. Bundesminister und Vizekanzler Andreas Babler hat in einem aktuellen Infrastrukturreport betont, dass eine flächendeckende Versorgung mit leistungsfähigen Breitbandverbindungen entscheidend für die gesellschaftliche Teilhabe ist.

Die Fortschritte beim Ausbau der digitalen Infrastruktur wurden auch von 61 Prozent der befragten Führungskräfte als spürbare Verbesserungen bewertet. Die Telekommunikation hat mit 93 Prozent die höchste Zufriedenheitsrate in Bezug auf Ausbau und Qualität erzielt. Doch trotz des riesigen Potenzials, das in der digitalen Infrastruktur steckt, bleiben viele Unternehmen hinter ihren Möglichkeiten zurück. Wenn digitale Anbindungen optimal verfügbar wären, könnten sie die Produktivität um bis zu 18,5 Prozent steigern. Das würde nicht nur für die Unternehmen, sondern auch für die gesamte Region ein echter Gewinn sein.

Die digitale Zukunft Villachs ist also vielversprechend, und die Stadt befindet sich auf einem vielversprechenden Weg. Die Entwicklungen im Glasfaserausbau sind ein Schritt in die richtige Richtung – und wir dürfen gespannt sein, wie sich das alles bis 2027 weiterentwickeln wird!