Heute ist der 25.09.2026 und in Villach wird gefeiert! JUNO, die wichtige Einrichtung für junge Menschen in Kärnten, hat gerade ihr 10-jähriges Bestehen begangen. Eröffnet wurde die Anlaufstelle am 16. März 2016 und hat sich seither von einer Notschlafstelle zu einem unverzichtbaren Ankerpunkt entwickelt. In den letzten zehn Jahren wurden beeindruckende 13.183 Nächtigungen verzeichnet. Das ist echt eine Zahl, die für sich spricht!

Rund 1.400 junge Menschen konnten bei ihrer Suche nach adäquaten Wohnformen oder dem Schritt in die Eigenständigkeit unterstützt werden. Teamleiterin Marie-Christin Danko hebt die Wichtigkeit von langfristigen Unterstützungsstrukturen hervor. Programme wie JUWO (Jugendwohnen) und EXTRA (Housing First – Wohnbetreuung) sind essentielle Bestandteile dieser Unterstützung. Denn viele Betroffene der Jugendobdachlosigkeit leben nicht auf der Straße, sondern sind oft in prekären Verhältnissen oder „Couch-Surfing“ unterwegs. Das macht das Thema so unsichtbar, wie Astrid Körner, Rektorin der Diakonie de La Tour, es treffend beschreibt.

Langfristige Unterstützung ist notwendig

Die Notwendigkeit, diese „unsichtbare“ Krise wahrzunehmen, wird immer deutlicher. JUNO wird von der Diakonie de La Tour betrieben und erhält seit zehn Jahren Unterstützung durch das Land Kärnten und die Stadt Villach. In dieser Zeit hat sich ein starkes Netzwerk gebildet, das es ermöglicht, jungen Menschen zu helfen und ihnen eine Perspektive zu geben. Es ist wichtig, dass diese Strukturen nicht nur kurzfristig gedacht werden, sondern eine nachhaltige Lösung bieten.

Doch nicht nur in Kärnten gibt es solche Initiativen. Auch in anderen Regionen, wie beispielsweise in Frankfurt, gibt es zahlreiche Organisationen, die Menschen ohne festen Wohnsitz unterstützen. Dort finden sich Beratungsstellen, Notunterkünfte und Tagesaufenthalte, die eine ähnliche Funktion wie JUNO erfüllen. Informationen dazu sind online verfügbar, inklusive aktueller Listen von Hilfsangeboten.

Hilfe für Obdachlose in Deutschland

In Deutschland war die Statistik zur Wohnungslosigkeit im November 2025 alarmierend. Über 1 Million Menschen waren betroffen, rund 56.000 lebten ohne festen Schlafplatz auf der Straße. Das zeigt, wie dringend diese Angebote sind, damit Betroffene nicht in die Isolation abgleiten. Plattformen wie der Obdachlosenwegweiser bieten wertvolle Informationen zu Hilfsangeboten in den größten Städten Deutschlands – von Bahnhofsmissionen bis hin zu Notunterkünften.

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Hier wird auch die Idee der „Stimme der Straße“ verfolgt, ein Videoprojekt, das Betroffenen ermöglicht, ihre Geschichten selbst zu erzählen. Diese Stimmen sind wichtig, um die Gesellschaft für die Realität der Obdachlosigkeit zu sensibilisieren. Schließlich ist es nicht nur eine Frage des Wohnraums, sondern auch des menschlichen Miteinanders und des Verständnisses füreinander. Die Herausforderungen, vor denen junge Menschen stehen, sind vielfältig und erfordern innovative Lösungen.

Es ist ermutigend zu sehen, dass Einrichtungen wie JUNO nicht nur für einen Moment ins Leben gerufen wurden, sondern zur festen Größe in der Unterstützung von Jugendlichen in schwierigen Lebenslagen geworden sind. Die Feierlichkeiten zu ihrem Jubiläum sind ein Grund zum Feiern, aber auch ein Anlass, über die weiteren Herausforderungen nachzudenken, die noch zu bewältigen sind.