Am 23. September 2026 machten sich rund 37 Personen auf zu einem ganz besonderen Ausflug nach Maria Alm. Organisiert von Helga Korber und P. Norbert Pleschberger OFM, war der Tag nicht nur eine Gelegenheit, die beeindruckende Landschaft des Pinzgaus zu genießen, sondern auch eine Reise in die tiefen Wurzeln der Wallfahrtsgeschichte.

Das Wetter spielte mit – strahlender Sonnenschein begleitete die Gruppe auf ihrer Reise. Maria Alm, ein bedeutender Wallfahrtsort, ist Teil der Erzdiözese Salzburg und bekannt für ihren markanten Turm. Dieser ist der höchste Kirchturm des Landes Salzburg und dominiert die bäuerlich geprägte Umgebung, die eine gelungene Verbindung von Wallfahrt, Tradition und Tourismus bietet.

Ein historisches Juwel

Die Pfarr- und Wallfahrtskirche Maria Alm ist nicht nur ein wunderschönes Gebäude, sondern auch ein Ort voller Geschichte. Die Pfarre wurde 1858 gegründet, während die Ursprünge der Kirche bis ins Jahr 1374 zurückreichen, als die „Herren von der Almb“ eine kleine Kirche errichteten. Papst Martin V. gewährte 1429 einen Ablass für den Neubau der Kirche, die 1508 neu geweiht und von den Adeligen von der Almb erweitert wurde. Interessant ist, dass ein Marienbild, das um 1600 in die Kirche übertragen wurde, durch zahlreiche Gebetserhörungen berühmt wurde.

Wallfahrtsmotive in Maria Alm sind vielfältig. Von Schutz vor Viehkrankheiten über Heilung von Augenleiden bis hin zu Kindsnöten – die Gläubigen kamen aus vielen Gründen. Im 17. Jahrhundert wurden sogar lebende Opfer als Votive gebracht. Die Kirche hat ein dreischiffiges Langhaus, einen eindrucksvollen Glockenturm von 84 Metern Höhe und ein wunderschönes Inneres mit Sternrippengewölben.

Nach Zell am See und weiter

Nach dem Besuch der Kirche ging es für die Gruppe weiter nach Zell am See. Der Rückweg bot die Möglichkeit, die malerische Landschaft bei diesem tollen Wetter zu genießen. Die strahlende Sonne ließ die Berge und Täler in voller Pracht erstrahlen, und es war einfach nur herrlich, die frische Luft einzuatmen.

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Ein Ausblick auf zukünftige Abenteuer: Im Frühjahr 2027 ist bereits ein weiteres Ziel in Italien in Planung, und das Interesse unter den Teilnehmern ist groß. Es scheint, als sei dies erst der Anfang für viele weitere unvergessliche Erlebnisse.

Die Pfarrkirche Maria Alm steht nicht nur unter Denkmalschutz, sie ist auch ein Ort, an dem Geschichte lebendig wird. Die Kombination aus religiösem Erbe und atemberaubender Natur macht diesen Wallfahrtsort zu einem besonderen Ziel, nicht nur für Pilger, sondern auch für alle, die die Schönheit dieser Region entdecken möchten.