Vöcklabrucker Schüler gestalten mit Erich Weidinger einen Mystery-Roman aus dem historischen Venedig
Vöcklabruck – In der 3a-Klasse der Mittelschule Seewalchen entsteht derzeit gemeinsam mit dem Autor Erich Weidinger ein Mystery-Roman für Jugendliche. Seit dem Frühjahr kommt Weidinger regelmäßig in die Schule und nimmt die Schülerinnen und Schüler mitten hinein in seinen Schreibprozess.
Die Geschichte führt ins Venedig des 16. Jahrhunderts. Bei den Treffen liest der Autor bereits verfasste Kapitel vor und holt die Meinung der Jugendlichen ein. Dann wird diskutiert, gesammelt und weitergedacht: Welche Handlungsverläufe passen? Wo könnte eine überraschende Wendung liegen? Die Klasse darf eigene Vorschläge einbringen und die Entwicklung des Romans mitgestalten.
Von ersten Einfällen zur Geschichte
Für die Jugendlichen ist dabei nicht nur das fertige Buch interessant. Sie verfolgen, wie sich eine Geschichte Schritt für Schritt aus ersten Ideen entwickelt. Eigene Gedanken fließen ein und begleiten den Entstehungsprozess – manchmal geht es also auch darum, einen Einfall wieder umzubauen oder eine Handlung in eine andere Richtung zu schicken.
Ein wichtiger Teil der Zusammenarbeit ist die historische Recherche. Weidinger berichtet von seinen Nachforschungen, erklärt, wie historische Fakten gesammelt und in eine Handlung integriert werden, und zeigt Fotos seiner Reisen nach Venedig. So bekommen die Schülerinnen und Schüler Eindrücke von der italienischen Lagunenstadt und von jener Epoche, in der ihr Roman spielt.
Recherche, Kreativität und Canaroli siciliana
Die Treffen machen sichtbar, wie viel Arbeit hinter einer literarischen Geschichte steckt: Recherche, Kreativität und Überarbeitung gehören ebenso dazu wie das gemeinsame Prüfen eines Kapitels. Beim letzten Besuch brachte Weidinger selbst gebackene Canaroli siciliana mit. Ein süßer Abstecher, während im Hintergrund das historische Venedig weiterwächst.
Die Klasse lernt dadurch nicht nur die Welt des historischen Venedigs kennen, sondern auch die Arbeit hinter einem Buch – vom ersten Einfall über die Suche nach passenden Informationen bis zur Überarbeitung einzelner Passagen.
Historischer Kontext und ein technischer Stolperstein
Eine frei zugängliche Website zur Renaissance und zu Venedig verwendet Anubis, um ihren Server vor automatisierten Abrufen durch KI-Unternehmen und andere Scraper zu schützen. Hintergrund ist der Hinweis, dass massenhafte Abrufe zu Ausfällen führen und die Website für andere Nutzer unzugänglich machen können.
Anubis setzt dafür ein Proof-of-Work-Verfahren nach dem Vorbild von Hashcash ein. Für einzelne Nutzer soll die zusätzliche Rechenlast gering bleiben, während massenhaftes Abrufen durch den höheren Aufwand teurer werden soll. Die Lösung gilt als vorläufig, bis Methoden zur Erkennung von Headless-Browsern weiterentwickelt sind – etwa anhand der Schrift- beziehungsweise Font-Darstellung.
Nutzer, die wahrscheinlich legitim sind, sollen künftig möglichst keine Proof-of-Work-Prüfung sehen. Dafür benötigt Anubis moderne JavaScript-Funktionen. Erweiterungen wie JShelter können diese Funktionen deaktivieren und sollen für die betreffende Domain ausgeschaltet werden.
Quelle: Tips.at
Quelle: Gemeinde Seewalchen
Kontext: arthistoricum.net
