Heute ist der 10.10.2026 und wir blicken zurück auf einen ganz besonderen Tag, der am 5. Oktober in der Republik Moldau stattfand. An diesem Tag wurde ein automatisierter externer Defibrillator an das Gimnaziul „Mihai Viteazul“ in Chircăiești übergeben. So ein Defibrillator kann im Notfall lebensrettend sein – und das nicht nur für die Schüler und das Lehrpersonal, sondern für die gesamte Dorfgemeinschaft. Die Übergabe fand im Beisein der österreichischen Botschafterin, Dr. Martina Hermann, statt, die sicher stolz war, Teil dieses bedeutenden Ereignisses zu sein.

Organisiert wurde das Ganze von Dr. Raul-Șerban Arabagiu, dem Honorarkonsul der Republik Moldau. Unterstützt wurde das Projekt von unserem heimischen Club 41 Völkermarkt sowie der Firma BMTS aus St. Michael ob Bleiburg. Es ist einfach beeindruckend zu sehen, wie solche Initiativen über Ländergrenzen hinweg wirken können! Die Botschaft der Republik Moldau war ebenfalls an der Logistik und am Transport des Defibrillators beteiligt – ein echter Gemeinschaftsakt!

Wichtige Schulung für Notfälle

Das Besondere an dieser Übergabe ist, dass die Schule nun die erste in der Republik Moldau ist, die mit einem Defibrillator ausgestattet wurde. Um sicherzustellen, dass dieser im Ernstfall auch richtig eingesetzt wird, erhielten Schüler und Lehrpersonal ein Notfalltraining. In Zeiten, in denen plötzlicher Herzstillstand immer wieder vorkommt, ist das enorm wichtig. Die Überlebenschancen sinken pro Minute ohne Reanimation um etwa 10%. Das zeigt, wie entscheidend es ist, schnell zu handeln!

Eine interessante Zahl aus Deutschland: Jährlich erleiden dort rund 65.000 Menschen außerhalb einer Klinik einen Kreislaufstillstand. Das macht deutlich, wie wichtig es ist, dass auch Schulen gut ausgestattet sind. Klassische Verbandskästen sind oft nicht genug – ein Defibrillator kann entscheidende Minuten überbrücken. Die AEDs (Automatisierte Externe Defibrillatoren) geben Anweisungen zur Reanimation und überwachen die Herzaktivität. Bei Bedarf geben sie sogar einen Schock ab. Man könnte sagen, sie sind die kleinen Helden, die im Notfall das Leben retten können.

Die Zukunft der Notfallversorgung an Schulen

Mit dem Vorstoß in Chircăiești wird vielleicht auch ein Trend gesetzt. Ab 2026 sollen einige Bundesländer in Österreich Empfehlungen zur AED-Ausstattung in Schulen aussprechen, auch wenn es keine bundesweit einheitliche Pflicht gibt. Viele Schulen handeln jedoch eigeninitiativ, was absolut bewundernswert ist. Es gibt Förderungen für die Anschaffung von AEDs, oft durch Schulfördervereine oder lokale Unternehmen – eine tolle Möglichkeit, um die Sicherheit für alle zu erhöhen!

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Wenn man bedenkt, dass Notärzte im Durchschnitt 8–10 Minuten benötigen, um am Einsatzort zu sein, wird einem klar, wie wichtig es ist, dass AEDs an gut sichtbaren Orten auf Schulgeländen platziert werden. Ein Defibrillator im Hauptsekretariat oder im Eingangsbereich kann im Ernstfall den Unterschied zwischen Leben und Tod ausmachen. Und das für einen Preis von etwa 1.200 bis 1.800 Euro netto – eine lohnende Investition!

Insgesamt zeigt die Übergabe des Defibrillators an das Gimnaziul „Mihai Viteazul“, dass wir gemeinsam für mehr Sicherheit und eine bessere Notfallversorgung eintreten können. Es ist eine Initiative, die nicht nur in der Republik Moldau, sondern auch in Österreich ein wichtiges Zeichen setzt. Auch wenn es noch kein Gesetz gibt, das Schulen zur Anschaffung eines AEDs verpflichtet, so ist das Bewusstsein für die Notwendigkeit solcher Maßnahmen gewachsen. Und das ist in der heutigen Zeit mehr wert als je zuvor.