Sabine Walser wird stellvertretende Wachkommandantin der Stadtpolizei Feldkirch
Heute ist der 15.06.2026 und wir möchten Ihnen eine bedeutende Personalentscheidung innerhalb der Stadtpolizei Feldkirch vorstellen. Seit Anfang April hat Sabine Walser die Position der stellvertretenden Wachkommandantin übernommen. In dieser Rolle trägt sie die Verantwortung für eine fünfköpfige Dienstgruppe, wenn der Wachkommandant nicht anwesend ist. Bürgermeister Manfred Rädler hebt die Wichtigkeit dieser Entscheidung hervor und bezeichnet Walser als erfahrene Expertin. Es ist das erste Mal, dass eine Fachfrau aus den eigenen Reihen diese verantwortungsvolle Position besetzt. Das spricht Bände über die Qualität und das Vertrauen in die heimischen Kräfte.
Walser bringt eine beeindruckende Karriere mit, die sie in zehn Jahren bei der Bundespolizei geprägt hat. Ihre Spezialisierungen als Sexualermittlerin und im Bereich Suchtgift sowie als Präventionsbeamtin und in der Schulverkehrserziehung sind bemerkenswert. Nach zwei Jahren bei der Polizeiinspektion Götzis und einer kurzen Auszeit von der Exekutive, kehrte sie 2024 in den Polizeidienst zurück. Mit ihrer Ausbildung zur dienstführenden Beamtin in den Jahren 2019 und 2020 hat sie die nötigen Qualifikationen für diese neue Herausforderung erworben.
Fokus auf Prävention und Verkehrserziehung
Ein ganz wesentlicher Aspekt der Stadtpolizei bleibt die Prävention. Besonders die Verkehrserziehung in Kindergärten spielt eine zentrale Rolle. Ziel ist es, das Sicherheitsbewusstsein der jüngsten Feldkircher zu stärken. Es ist einfach wichtig, die Kleinsten frühzeitig für die Gefahren im Straßenverkehr zu sensibilisieren. In den letzten zwei Jahren hat die Stadtpolizei über 16.700 aktenkundige Vorfälle bearbeitet. Das zeigt, wie aktiv und engagiert die Beamten hier arbeiten.
Die Stadtpolizei Feldkirch setzt sich aus 23 Polizeibeamt:innen zusammen und wird durch drei Organe der Parkraumüberwachung, eine Verwaltungsmitarbeiterin und einen Katastrophenschutzbeauftragten unterstützt. Ihre Aufgaben sind vielseitig: von der Aufrechterhaltung von Ruhe und Ordnung über die Aufklärung und Verfolgung von Straftaten bis hin zur Verkehrsüberwachung. Besonders erwähnenswert ist die enge Zusammenarbeit mit der Bundespolizei, die eine vertragliche Kooperation für gemeinsame Aktionen und Abstimmungen im Streifendienst ermöglicht.
Zusammenarbeit und Verkehrssicherheit
Ein weiteres Projekt, das die Stadtpolizei ins Leben gerufen hat, sind die stationären Lasermessungen, die in Kooperation mit der Gemeinde Frastanz durchgeführt werden. Hier wird ganz konkret gearbeitet, um das Verkehrsgeschehen zu überwachen und sicherer zu gestalten. Der Einsatz von modernen Technologien und die enge Vernetzung mit anderen Behörden sind heute unerlässlich, um die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten.
Mit Sabine Walser in einer Leitungsposition hat die Stadtpolizei Feldkirch nicht nur einen Schritt in Richtung Gleichstellung gemacht, sondern auch eine kompetente Fachfrau an die Spitze geholt, die mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung sicherlich viel bewegen kann. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Stadtpolizei unter ihrer Mitwirkung weiterentwickeln wird.
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