Heute ist der 13.10.2026 und wir schauen auf eine schöne Ehrung aus dem Bezirk Weiz zurück. Drei bemerkenswerte Ehrenamtliche wurden für ihr engagiertes Wirken von „pro humanis leben.helfen“ ausgezeichnet. Erwin Stockreiter und Claudia Kelz haben jeweils 15 Jahre lang Menschen mit psychischen Erkrankungen im Alltag begleitet, während Verena Loder 5 Jahre ehrenamtlich tätig ist. Das ist eine Gesamtzahl von 35 Jahren, die diese drei Herzen für andere aufgebracht haben. Respekt!

Die Sozialbegleiter haben sich dem Ziel verschrieben, soziale Isolation zu verringern – einfach Zeit zu schenken, zuzuhören und da zu sein. Veronika Lutzmann, die Geschäftsführerin von pro humanis, hat bei der Jahresfachtagung in Graz die Wichtigkeit von Vertrauen und Verlässlichkeit in der ehrenamtlichen Arbeit hervorgehoben. Ein Punkt, der oft übersehen wird, denn ehrenamtliche Tätigkeiten sind kein Sprint, sondern ein Marathon, der Kontinuität erfordert.

Ehrenamtliche Tätigkeit neu gedacht

Es ist kein Geheimnis, dass viele Organisationen Schwierigkeiten haben, junge Menschen für ehrenamtliches Engagement zu gewinnen. Eine aktuelle Studie des Österreichischen Instituts für Familienforschung hat sich genau diesem Thema gewidmet, mit einem speziellen Fokus auf die LEADER-Region Weinviertel Ost. Es wurde festgestellt, dass flexible und niedrigschwellige Einstiegsmöglichkeiten entscheidend sind. Junge Leute wollen nicht nur zuschauen, sie wollen aktiv mitgestalten und auch eine Art Anerkennung für ihren Einsatz erfahren.

Doch es gibt auch Hürden. Zeitmangel, eingeschränkte Mobilität und starre Strukturen sind oft Gründe, warum sich junge Menschen nicht engagieren. Organisationen wie pro humanis müssen sich also an die Bedürfnisse dieser Generation anpassen. Dabei ist die Sozialbegleitung, die bei pro humanis angeboten wird, besonders spannend für Studierende aus psychosozialen, pädagogischen und gesundheitsbezogenen Studienrichtungen. Hier kann man nicht nur etwas Gutes tun, sondern unter Umständen auch ECTS-Punkte im Studium sammeln – das klingt doch nach einer Win-win-Situation!

Schulungen und Informationsmöglichkeiten

Wer selbst Interesse hat, kann sich auf die nächste Schulung für angehende Sozialbegleiter freuen, die am 16. Oktober 2026 startet. Und keine Sorge, es ist keine spezielle psychosoziale Ausbildung erforderlich. Wichtig ist, dass man Interesse an Menschen hat, offen ist und gut zuhören kann. Ein paar Online-Infoveranstaltungen sind ebenfalls geplant, die nächsten Termine sind am 29. September und 17. November 2026. Falls jemand neugierig geworden ist, einfach anrufen unter 0316-82 77 07 oder eine E-Mail an office@prohumanis.at schicken.

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Es ist wirklich beeindruckend zu sehen, wie engagierte Menschen das Leben anderer positiv beeinflussen können. Das Team von pro humanis sucht dringend neue freiwillige Sozialbegleiterinnen und Sozialbegleiter, vor allem in Graz und Umgebung. Wer also Zeit und Lust hat, anderen zu helfen – jetzt wäre der perfekte Zeitpunkt, um sich zu engagieren!