Wiener Wetterkapriolen: Von Regenbogen bis Sturmgebraus
Heute ist der 22.10.2026 und der Wiener Himmel zeigt sich mal wieder von seiner wechselhaften Seite. Der Tag hat mit Regen und dichten Wolken begonnen und das Grau zieht sich über die Stadt wie ein schwerer Vorhang. Doch kein Grund zur Traurigkeit! Ab Mittag soll es trocken werden und die Sonne zeigt sich am Nachmittag. Das Wetter bringt uns eine Höchsttemperatur von 14 Grad – also ein bisschen frischer, aber nicht zu kalt. Warten wir mal ab, vielleicht können wir noch einen Kaffee im Freien genießen, bevor sich die Wolken wieder zusammenziehen.
In den höheren Lagen des Wienerwalds sind stürmische Böen von bis zu 60 km/h angekündigt. Da kann man sich schon mal die Frage stellen: Ist der Windfreund oder der Wetterfeind? Auf jeden Fall ist es ratsam, den Hut festzuhalten, wenn man draußen unterwegs ist! Die Prognose für den Freitag sieht glücklicherweise besser aus: Überwiegender Sonnenschein am Vormittag und keine Regenwolken in Sicht. Die Temperaturen klettern dann auf angenehme 14 bis 16 Grad. Das klingt doch nach einem perfekten Herbsttag für einen Spaziergang im Park!
Wetterausblick für das Wochenende
<pWenn wir auf den Samstag blicken, sieht es allerdings wieder etwas trüber aus. Zunehmende Wolken und die Möglichkeit von einzelnen leichten Regenschauern stehen auf dem Programm. Die Höchsttemperatur wird mit maximal 12 Grad etwas kühler als am Freitag sein. Auch der Wind wird lebhaft aus West- bis Nordwest wehen, vor allem im Wienerwald kann es kräftig blasen. Vielleicht ist ein warmer Tee dann die bessere Wahl, anstatt sich ins Freie zu wagen.
Interessant zu wissen: Die Wetterdaten für unsere Stadt kommen von GeoSphere Austria und werden an der Messstelle Wien – Hohe Warte erfasst. Diese liegt auf 202 m Seehöhe und ist seit 1873 die Hauptstation des Österreichischen Wetterdienstes. Hier wird nicht nur die Lufttemperatur gemessen. Auch die Luftfeuchtigkeit, der Luftdruck und die Niederschläge – alles wird genau erfasst. Wusstet ihr, dass die Messungen von Hygrometern, die das hygroskopische Verhalten menschlicher Haare nutzen, stammen? Ziemlich faszinierend, oder? Und während man sich manchmal fragt, warum es in der Stadt etwas wärmer ist als in den Randbezirken, liegt das am sogenannten „Wärmeinseleffekt“.
Die Klimazeitreihen reichen sogar bis ins Jahr 1775 zurück. Das gibt uns eine spannende Perspektive auf die Wetterveränderungen im Lauf der Jahrhunderte. Vielleicht, wenn wir am Wochenende ein bisschen durch den Park schlendern, können wir die ein oder andere Wolke über uns ziehen sehen und gleichzeitig die Geschichte des Wetters in Wien ein Stückchen nachvollziehen.
