Am Bahnhof Floridsdorf hat die Wiener Bereitschaftseinheit am 28.10.2026 Schwerpunktkontrollen gegen illegale Pyrotechnik durchgeführt. Kontrolliert wurden insgesamt acht Züge, wobei die Einsatzkräfte besonders auf Verbindungen aus Tschechien achteten.

Bei drei Jugendlichen im Alter von 12 bis 16 Jahren fanden die Beamten mehrere pyrotechnische Gegenstände und stellten sie sicher. Die Kontrolle war damit noch nicht vorbei: In einem Zug entdeckten Polizisten weitere Pyrotechnik in einem Mülleimer beziehungsweise Mistkübel. Die Gegenstände konnten keiner Person zugeordnet werden.

254 Gegenstände sichergestellt

In Summe kamen 254 pyrotechnische Gegenstände zusammen. Darunter befanden sich Artikel der Kategorien F2, F4 und P1 sowie Produkte mit verbotenem Blitzknallsatz. Solche Funde sorgen bei Kontrollen regelmäßig für heikle Situationen – gerade dort, wo viele Menschen dicht gedrängt unterwegs sind und ein Zug nicht einfach zur Seite fahren kann.

Die Einsatzkräfte leiteten verwaltungsrechtliche Anzeigen ein beziehungsweise erstatteten entsprechende Anzeigen. Als Quelle nennt die Landespolizeidirektion Wien die Kontrollen am Bahnhof Floridsdorf.

Kontrollen mit Blick auf Zugverbindungen aus Tschechien

Der Schwerpunkt auf Zügen aus Tschechien war Teil der Aktion gegen illegale Pyrotechnik. Die Bereitschaftseinheit überprüfte die Verbindungen direkt am Bahnhof, während der laufende Zugverkehr weiterging – zwischen Ein- und Aussteigen, Durchsagen und dem üblichen Gedränge in Floridsdorf.

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