Der FavAC 1b hat in der Wiener Oberliga A gegen FK Adige einen 3:0-Heimsieg eingefahren. Zur Pause stand es bereits 2:0. Trainer Ivan Miladinovic sah seine Mannschaft von Beginn an spielbestimmend – und trotzdem musste der Gastgeber auf dem nassen Platz ordentlich arbeiten.

Almotasim Mohammad brachte FavAC 1b in der 13. Minute mit 1:0 in Führung. Mustafa Mustafoski legte in der 29. Minute nach. Auch danach kontrollierte FavAC die Partie, ohne dass FK Adige die Köpfe hängen ließ. Die Gäste blieben aktiv und machten es dem Heimteam über längere Phasen schwer.

Konstanz statt einer einzelnen Szene

Miladinovic wollte den Erfolg nicht an einem einzigen Moment festmachen. Entscheidend sei vielmehr die konstante Leistung über die gesamten 90 Minuten gewesen. Auf dem feuchten Untergrund wurde um jeden Meter gerangelt, der kämpferische Einsatz war durchgehend hoch.

Besonders wichtig war der Zusammenhalt, den der Trainer ebenso hervorhob wie die Laufbereitschaft seiner Spieler. FavAC musste mehrere Ausfälle kompensieren und setzte gleich fünf Akteure aus der U18 ein. Auch der Tormann der Gastgeber war gefordert: In den guten Phasen von Adige musste er sich ebenfalls auszeichnen.

Die Entscheidung fiel spät. In der 85. Minute stellte Omer Ljatifi den Endstand von 3:0 her. Nach acht Runden hält FavAC 1b damit bei zehn Punkten.

Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

FavAC zwischen Oberliga und Regionalliga

Der Favoritner Athletikclub, kurz FavAC, ist in Wien-Favoriten beheimatet. Der Stammverein spielt in der Regionalliga Ost, der dritthöchsten österreichischen Spielklasse, und belegte in der Saison 2025/26 den 13. Platz. Die Vereinsfarben sind Rot und Schwarz, die Heimstätte ist der FavAC-Platz mit 5.000 Plätzen. Als Vorstände werden Ivan Tikvic und Dominik Karlik geführt, Cheftrainer ist Herbert Gager. Die Website des Vereins lautet favac.at.

Seine Wurzeln hat der Klub im Jahr 1910. Damals machte sich die Fußballsektion des Kegelklubs Favorit als „Favorit Athletic Club“ selbstständig. Am 1. August 1910 wurde der Verein als „Favoritner Athletik-Sport-Club“ ins Vereinsregister eingetragen, am 21. Dezember nahm ihn der Österreichische Fußballverband auf und ordnete ihn der 2. Klasse Wien zu.

Nach mehreren Jahren in dieser Spielklasse wechselte der FavAC 1926 zum VAFÖ und gewann 1927 den VAFÖ-Silbercup. Nach dem Verbot des VAFÖ spielte der Verein ab der Saison 1934/35 wieder im Allgemeinen Verband, wurde in die II. Liga Gruppe Nord eingegliedert und gewann dort die Meisterschaft. In den Aufstiegsspielen setzte sich der Klub gegen den SK Slovan Wien mit 4:3 in der Gesamtwertung durch.

Von 1936 bis 1938 war der FavAC erstmals in der höchsten österreichischen Spielklasse vertreten. Nicht zu verwechseln ist der Verein mit dem Favoritner Sportclub, der 1933/34 Meister der damaligen II. Liga wurde und 1934/35 aus der höchsten Spielklasse abstieg.

Aufstieg, Höhenflug und schwierige Jahre

Nach dem Abstieg 1938 dauerte es bis 1983, ehe der FavAC wieder in der höchsten Spielklasse ankam. Zwischen 1976/77 und 1980/81 arbeitete sich der Verein mit drei Meistertiteln von der viertklassigen Wiener Stadtliga bis in die 2. Division hinauf: 1976/77 als Meister der Wiener Liga, 1977/78 als Meister der Regionalliga Ost und 1980/81 als Meister der Landesliga Wien sowie Sieger der Aufstiegsspiele Gruppe Ost.

1982/83 wurde der FavAC Zweiter der 2. Division und stieg in die 1. Division auf. 1983/84 und 1984/85 spielte der Klub in der höchsten österreichischen Spielklasse, 1983/84 gelang dabei der Klassenerhalt. Nach der Einführung des Play-off-Systems musste der Verein 1985/86 nach vier Jahren in den obersten beiden Spielklassen wieder in die Regionalliga Ost absteigen.

1990/91 gelang der Wiederaufstieg in die 2. Division, wo der FavAC drei Jahre blieb. In den Saisonen 1991/92 und 1992/93 erreichte die Mannschaft jeweils das Halbfinale des ÖFB-Pokals; 1992/93 gewann sie außerdem das Wiener Stadthallenturnier und wurde Vierter der 2. Division. 1993/94 ging es erneut hinunter in die Regionalliga Ost, doch 1994/95 folgte der sofortige Wiederaufstieg als Meister. Nach einer weiteren Saison in der 2. Division – 1995/96 wurde der FavAC Sechster – zwangen finanzielle Probleme den Verein 1996/97, den Spielbetrieb nach der Herbstsaison einzustellen und zwangsweise in die Regionalliga Ost abzusteigen.

Zur Entschuldung bildete der FavAC 1997/98 eine Spielgemeinschaft mit dem 1. Simmeringer SC. Simmering trat als SG FavAC/Simmering in der Regionalliga Ost an, während der FavAC in der Wiener Stadtliga faktisch als zweite Mannschaft von Simmering spielte. Beide Mannschaften stiegen ab, danach wurde die Spielgemeinschaft aufgelöst. 1998/99 spielte Simmering in der Stadtliga, der FavAC fiel in die Oberliga A, die fünfte Leistungsstufe.

Nach dem 90-jährigen Vereinsjubiläum gelang 2001/02 als Meister der Oberliga A der Wiederaufstieg in die Wiener Stadtliga. Dort blieb der Klub bis zur Saison 2022/23. Mit dem Meistertitel in der Wiener Stadtliga schaffte der FavAC 2022/23 den Sprung zurück in die Regionalliga Ost und spielt seither dort.

Auch die Frauen haben Vereinsgeschichte geschrieben: Die FavAC-Frauen nahmen 1972/73 an der ersten österreichischen Frauenfußballmeisterschaft teil und wurden ungeschlagen Meister. Nach dieser Meisterschaft wurde die Frauenfußballmannschaft aufgelöst.

Der Spielbericht und eine technische Hürde

Der offizielle Spielbericht beim Österreichischen Fußball-Bund war zuletzt nicht ohne Weiteres abrufbar. Die Website verwendet Anubis als Schutz vor automatisiertem Scraping durch KI-Unternehmen. Das System soll Serverüberlastungen und Ausfälle reduzieren, die durch massenhaftes Abrufen entstehen können.

Dafür kommt ein Proof-of-Work-Verfahren nach dem Vorbild von Hashcash zum Einsatz. Hashcash war ursprünglich zur Bekämpfung von E-Mail-Spam vorgeschlagen worden. Für einzelne Nutzer soll die zusätzliche Rechenlast gering bleiben, bei umfangreichem automatisiertem Abrufen aber deutlich steigen.

Anubis gilt als vorläufige Lösung und soll Zeit für bessere Methoden zur Erkennung von Headless-Browsern schaffen, etwa anhand der Schriftwiedergabe. Nutzer, die als wahrscheinlich legitim erkannt werden, sollen künftig möglichst keine Proof-of-Work-Prüfung angezeigt bekommen. Voraussetzung sind moderne JavaScript-Funktionen; Erweiterungen wie JShelter können diese deaktivieren und sollen für die Domain abgeschaltet werden.