Benefiz-Walking-Football-Turnier in Korneuburg begeistert Teilnehmer und Zuschauer
Am vergangenen Wochenende fand in Korneuburg ein Benefiz-Walking-Football-Turnier statt, das nicht nur für sportliche Höchstleistungen sorgte, sondern auch eine beeindruckende Spende von 1.380 Euro für die Behindertenhilfe im Bezirk Korneuburg einbrachte. Bei brütenden 36 Grad war die Hitze für die Teilnehmer eine echte Herausforderung, doch die Leidenschaft und der Teamgeist hielten die Spieler auf Trab.
Acht Teams, aufgeteilt in Damen- und Herrenteams der Altersklassen 55+ und 65+, traten gegeneinander an. Die Teilnehmer kamen aus verschiedenen Regionen, darunter Triestingtal, Wien-Brigittenau, Floridsdorf und SK Korneuburg. Fairness und Gemeinschaft standen dabei im Mittelpunkt, und die Organisatoren sorgten regelmäßig für Trinkpausen und Erfrischungen, um die Spieler bei Laune zu halten – was bei diesen Temperaturen nicht ganz unwichtig war!
Ergebnisse und Sieger
Das Turnier verlief erfreulicherweise ohne Verletzungen. In der Altersklasse 55+ sicherte sich das Team Walking Football Triestingtal den ersten Platz, gefolgt von SK Korneuburg. Bei den 65-Jährigen setzte sich die Walking Football Austria Academy durch, während Triestingtal den zweiten Rang belegte. Die Siegerehrung war ein Höhepunkt des Tages, bei der der Scheck in Anwesenheit von Sportstadträtin Elke Paul und dem Vizepräsidenten des SK Korneuburg überreicht wurde.
Nach den spannenden Spielen fand die traditionelle „dritte Halbzeit“ statt, in der sich die Spieler zu Gesprächen und Analysen zusammenfanden. Es wurde gelacht, diskutiert und die Erlebnisse des Turniers wurden lebhaft ausgetauscht. Die Atmosphäre war einfach toll!
Die Bedeutung von Walking Football
Walking Football, oder Geh-Fußball, hat sich als eine hervorragende Möglichkeit etabliert, älteren Menschen die Freude am Fußball zu ermöglichen, während gleichzeitig Verletzungsrisiken minimiert werden. Diese Sportart, die ihren Ursprung in England hat, erfreut sich zunehmender Beliebtheit und fördert nicht nur die körperliche Betätigung, sondern auch soziale Kontakte unter den Teilnehmern. Die Regeln sind einfach: Rennen ist verboten, und direktes Körperkontakt wird nicht toleriert. Dadurch bleibt der Spaß im Vordergrund und die Gefahr von Verletzungen wird stark reduziert.
Die Idee hinter Walking Football ist, ältere Menschen aus sozialer Isolation zu holen und sie zu mehr Bewegung zu motivieren. Es bietet eine altersgerechte und gesundheitsfördernde Alternative zum klassischen Fußball, die sich auch in Deutschland bereits erfolgreich etabliert hat. Man sagt, dass es dabei hilft, motorische Fähigkeiten zu verbessern, das Passspiel zu verfeinern und die Koordination zu stärken, die im Alter oft nachlässt.
Wenn du also überlegst, selbst in die Welt des Walking Football einzutauchen, könnte es ratsam sein, sich vorher sportmedizinisch untersuchen zu lassen. Viele Vereine bieten mittlerweile diese Möglichkeit an, und Informationen sind sowohl online als auch über regionale Fußballverbände jederzeit erhältlich.
Das Turnier in Korneuburg war nicht nur ein sportlicher Erfolg, sondern auch ein wunderbares Beispiel dafür, wie Gemeinschaft und Engagement Hand in Hand gehen können. Wer hätte gedacht, dass Fußballspielen in diesem Alter so viel Spaß machen kann? Vielleicht sehen wir uns beim nächsten Mal auf dem Spielfeld!
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