Heute ist der 30.04.2026 und wir stehen kurz vor einem ganz besonderen Tag: Am 1. Mai feiert der österreichische Kabarettist Andreas Vitásek seinen 70. Geburtstag! Ein Ereignis, das nicht nur in den Straßen von Wien-Favoriten, wo er aufwuchs, für Aufregung sorgt. Vitásek, der nicht nur als Kabarettist, sondern auch als Schauspieler, Intendant und Buchautor bekannt ist, hat über die Jahre hinweg eine beeindruckende Karriere hingelegt. Sein neues Programm „Wie es mir gefällt“, das am 1. August Premiere feiert, verspricht eine spannende Mischung aus bewährten Klassikern und frischem Material, Improvisationen und Theaterszenen. Und das ist noch nicht alles – mit diesem Programm feiert er auch sein 45. Bühnenjubiläum!
Die Anfänge sind nicht ohne Schwierigkeiten. In seiner Jugend hatte Vitásek mit kriminellen Problemen zu kämpfen, doch entschied sich letztendlich für die Bühne. Nach dem Studium der Theaterwissenschaft und Germanistik sowie der Ausbildung an der renommierten Theaterschule von Jacques Lecoq in Paris, trat er 1981 mit seinem Debüt „Spastic Slapstick“ auf. Von da an ging es steil bergauf, mit Programmen wie „Was bisher geschah“, „Doppelgänger“ und dem aktuellen „Spätlese“, das heute Abend im ORF ausgestrahlt wird. Sein scharfer Humor, gepaart mit gesellschaftskritischem Blick, macht ihn zu einer prägnanten Stimme des österreichischen Kabaretts.
Ein gebührendes Jubiläum
Wie könnte man einen solchen Geburtstag besser feiern als mit einem TV-Schwerpunkt? Der ORF hat ein umfangreiches Programm vorbereitet, das am 30. April beginnt und am 1. Mai fortgesetzt wird. Zu den Highlights gehören das Porträt „Andreas Vitásek – Ich bereue nichts“ am 30. April um 21.35 Uhr auf ORF 1 sowie die neue Ausgabe von „Die Tafelrunde“, in der Vitásek selbst zu Gast ist. Am 1. Mai gibt es dann einen ganzen Abend, der ihm gewidmet ist: „70 Jahre Andreas Vitásek – Ich bereue nichts“ wird ab 20.15 Uhr auf ORF III ausgestrahlt, gefolgt von „Andreas Vitásek – Best Of Tafelrunde“ und „My Generation“. Ein wahres Fest für alle Fans!
Doch das ist noch nicht alles. Vitásek ist nicht nur auf der Bühne und im Fernsehen aktiv, er hat auch zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter zweimal den Österreichischen Kabarettpreis und den Deutschen Kleinkunstpreis. 2018 wurde er von „Gault Millau“ als „Feinschmecker des Jahres“ ausgezeichnet. Er hat nicht nur sein Publikum zum Lachen gebracht, sondern auch die österreichische Kulturszene maßgeblich geprägt. Mit seinen Arbeiten hat er immer wieder andere Künstler gewürdigt, wie Otto Grünmandl und Helmut Qualtinger, und die Eigenheiten der Österreicher humorvoll unter die Lupe genommen.
Ein Blick auf die Vergangenheit
Andreas Vitásek wurde am 1. Mai 1956 in Wien geboren. Aufgewachsen im Arbeiterbezirk Favoriten, machte er nach der Matura von 1974 bis 1978 eine umfassende Ausbildung in Germanistik und Theaterwissenschaft. Er war Statist am Burgtheater und besuchte die Schauspielschule am Mozarteum in Salzburg. Seine Karriere im Kabarett begann in den 1980er Jahren, und seitdem hat er ein beeindruckendes Oeuvre geschaffen, das von „Fahrt ins Blaue“ bis zu seinem letzten Programm „Spätlese“ reicht. Immer wieder kehrt er mit neuen Ideen und Perspektiven auf die Bühne zurück. Sein Humor bleibt dabei nie auf der Strecke, egal ob er über aktuelle Themen wie Klimaschutz oder künstliche Intelligenz spricht.
Am 7. Mai wird Vitásek dann in der ORF-Nighttalk-Show „Stöckl“ zu Gast sein. Der Zuschauer kann sich auf interessante Einblicke und amüsante Anekdoten freuen. Wer also Lust hat, einen der ganz Großen des österreichischen Kabaretts zu feiern, kann heute Abend die Ausstrahlung von „Spätlese“ nicht verpassen. Mit seinem scharfen Witz und einer Prise Melancholie bleibt Andreas Vitásek eine unverwechselbare Größe in der heimischen Kulturszene. Ein Hoch auf einen großartigen Künstler!
Für weitere Informationen zu Andreas Vitásek und seinem beeindruckenden Werdegang, können Sie einen Blick auf die ausführliche Biografie im Kabarettarchiv werfen: KABARETTARCHIV.