Heute ist der 5. Mai 2026, und die Vorfreude auf den 70. Eurovision Song Contest, der in Wien stattfindet, ist greifbar. Die Straßen von Wien-Favoriten sind geschmückt, und die Menschen können es kaum erwarten, die Talente aus ganz Europa zu sehen. Doch wie sieht es mit den Wettquoten aus? Wer hat die besten Chancen, das begehrte Mikrofon zu gewinnen?
Finnland wird von vielen als klarer Favorit gesehen. Linda Lampenius und Pete Parkkonen stechen mit einer Siegchance von 29% hervor. Das ist schon mal eine Ansage! Griechenland hingegen hat mit seinem Beitrag „Ferto“ von Akylas einen Sprung gemacht – die Siegchance hat sich von 8% auf 16% verdoppelt. Irgendwie hat man das Gefühl, dass die Griechen mit dieser Steigerung gerade noch rechtzeitig ins Spiel kommen. Österreich, das Gastgeberland, sieht sich hingegen mit einem anderen Schicksal konfrontiert: Das Lied „Tanzschein“ von Cosmó steht auf Rang 30 der Wettquoten. Das ist nicht gerade der Platz, den man sich wünscht, vor allem wenn man bedenkt, dass die Juryabstimmungen Österreich die niedrigste Einschätzung bescheren – und damit den letzten Platz.
Die Konkurrenz im Überblick
Die Top Ten der Wettquoten zeigt ein spannendes Bild. Israel, Schweden, Rumänien, Italien und die Ukraine kämpfen um die ersten Plätze. Loreen aus Schweden wird als die wahrscheinlichste Gewinnerin mit ihrem Hit „Tattoo“ angesehen, der 50% der Stimmen bekommen könnte. Käärijä aus Finnland folgt dicht auf Platz zwei mit „Cha Cha Cha“ und 24% der Stimmen. Noa Kirel aus Israel, die mit „Unicorn“ auf dem dritten Platz landet, hat auch gute Karten. Die Spannung steigt, und der Wettbewerb wird hart!
Ein weiterer Blick auf die Quoten zeigt, dass Österreichs Beitrag „Tanzschein“ nicht nur in Juryabstimmungen schwach dasteht, sondern auch in der hypothetischen Publikumspunktevergabe auf Rang 34 landet. Das ist schon ein bisschen beunruhigend für die Fans. Man fragt sich, ob der Funke bei den Zuschauern überhaupt zündet. Im Gegensatz dazu haben Israel, Griechenland, Finnland, Rumänien und die Ukraine starke Televoting-Positionen. Das könnte entscheidend sein.
Ein Blick auf die weiteren Teilnehmer
Aber nicht nur die Favoriten ziehen die Aufmerksamkeit auf sich. Auch andere Beiträge sind einen Blick wert. Teya & Salena aus Österreich belegen mit „Who The Hell Is Edgar?“ Platz 14, was zwar nicht gerade umwerfend ist, aber immerhin noch besser als das, was Cosmó abliefert. Der Wettbewerb ist stark, und die Luft ist dünn. Man fragt sich, wie die Österreicher mit dieser Situation umgehen werden.
Die Vorbereitungen in Wien laufen auf Hochtouren. Die Stadt ist voller Energie, und die Menschen sind aufgeregt. Der Eurovision Song Contest ist mehr als nur ein Wettbewerb; es ist ein großes Fest der Musik und der Kulturen, die zusammenkommen, um zu feiern. Und auch wenn die Wettquoten nicht immer die besten Vorzeichen für Österreich zeigen, bleibt die Hoffnung, dass vielleicht doch ein kleines Wunder geschehen kann.
Für die Zuschauer wird es auf jeden Fall ein unvergesslicher Abend, egal wie die Quoten letztlich stehen. Die Bühne ist bereit, die Künstler sind bereit, und die Fans sind bereit! Wer weiß, vielleicht überrascht uns ja doch noch der ein oder andere Beitrag – man darf gespannt sein!