Heute ist der 9. Mai 2026 und die Vorfreude auf den Eurovision Song Contest (ESC) in Wien, der in diesem Jahr zum 70. Mal stattfindet, ist riesig. Am 16. Mai um 21 Uhr wird das große Finale im Ersten übertragen und die gesamte Stadt pulsiert bereits vor Aufregung. Die Wiener Stadthalle wird zum Schauplatz eines musikalischen Wettkampfes, der die Herzen von Millionen Europäern höher schlagen lässt.

Ein besonderer Augenmerk gilt den Favoriten, die laut den Wettquoten (Stand 5. Mai) zum Sieg prädestiniert sind. Finnland führt hier mit einer Wahrscheinlichkeit von 29%. Linda Lampenius und Pete Parkkonen treten mit ihrem Song „Liekinheitin“ an, der von einer feurigen, toxischen Beziehung erzählt. Ihre Konkurrenz, Akylas aus Griechenland mit dem Stück „Ferto“, thematisiert Überkonsum und Gier und kombiniert elektronische Beats mit griechischer Folklore und Rap. Dänemark, vertreten durch Søren Torpegaard Lund, hat sich zur Aufgabe gemacht, den dänischen ESC-Fluch zu brechen und kann sich über eine 35%ige Siegchance im zweiten Halbfinale freuen.

Die deutschen Hoffnungen

Und was ist mit Deutschland? Sarah Engels wird mit ihrem Song „Fire“ die Fahnen hochhalten. Deutschland hat als größter Geldgeber einen direkten Platz im Finale, auch wenn der Song, der im Halbfinale präsentiert wird, viele ESC-Klischees aufgreift. Die Wettquoten sehen sie jedoch nur mit einer 1%igen Chance auf den Sieg, was doch etwas ernüchternd ist. Schade, denn wir alle wissen, wie viel Herzblut in solchen Beiträgen steckt.

Die ersten Promotion-Events haben bereits stattgefunden, die Nordic Eurovision Party in Oslo war der Auftakt, und das große Event „Eurovision in Concert“ steht in Amsterdam kurz bevor. Diese Events sind für Wettende Gold wert, um Informationen zu sammeln und die Quoten zu beeinflussen. Die Wettbüros sehen Linda Lampenius und Pete Parkkonen mit 41%iger Chance im ersten Halbfinale klar in Führung, gefolgt von Akylas und Noam Bettan aus Israel, die beide um die 20% liegen.

Ein Blick auf die Wettquoten

Schaut man sich die Wettquoten für das große Finale an, so bleibt Finnland mit 2.55 (39.2%) der klare Favorit. Griechenland hat sich von 11.14 auf 7.16 verbessert, während Dänemark und Frankreich bei 7.17 bzw. 7.59 liegen. Australien bleibt ebenfalls unter den Top 5. Die Einschätzungen der Buchmacher sind jedoch oft unzuverlässig, und so bleibt abzuwarten, wie sich die Proben, die seit dem 24. April laufen, auf die Quoten auswirken. Die offizielle Startreihenfolge der Halbfinale ist bereits veröffentlicht worden und die professionellen Jurys kehren zurück, was ebenfalls einen Einfluss auf die Entscheidungen haben könnte.

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Das große Spektakel rückt näher, und die Vorfreude auf das Event ist überall spürbar. Am 12. und 14. Mai stehen die Halbfinale auf dem Programm, bevor das große Finale am 16. Mai über die Bühne geht. Die Stadt Wien wird sich in ein Meer aus Farben und Klängen verwandeln – ein ganz besonderes Erlebnis für alle ESC-Fans!