Heute ist der 2.06.2026 und in Wien-Favoriten gibt es spannende Neuigkeiten aus der Welt der Kriminalstatistik. Die jüngsten Zahlen zeigen, dass die Zahl der Verurteilten in Österreich leicht gesunken ist. Dies ist ein interessanter Trend, der uns einen Einblick in die aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen gibt. Laut einer Analyse von News.at waren im Jahr 2025 die größten Deliktgruppen vor allem strafbare Handlungen gegen fremdes Vermögen, die rund ein Drittel der Delikte ausmachten. Fast 19 Prozent entfielen auf strafbare Handlungen gegen Leib und Leben; ein Bereich, der besonders im Fokus steht.

Die Veränderungen in der Deliktgruppe der strafbaren Handlungen gegen Leib und Leben sind bemerkenswert. Verurteilungen wegen versuchten oder vollendeten Mordes sanken um etwa 24 Prozent, was auf eine positive Entwicklung hindeutet. Auch die Delikte nach dem Fremdenpolizeigesetz verzeichneten einen Rückgang von 56,2 Prozent, wobei hier vor allem die Schlepperei betroffen war. Delikte nach dem Verbotsgesetz sanken um rund acht Prozent. Auffällig ist jedoch, dass die Zahl der Sexualstraftaten fast konstant blieb und rund drei Prozent aller verurteilten Delikte ausmachte.

Demografische Daten der Verurteilten

Die demografischen Daten der Verurteilten sind ebenfalls aufschlussreich. Eine überwältigende Mehrheit von 84,5 Prozent der Verurteilten war männlich. Zudem waren 85,7 Prozent zum Tatzeitpunkt erwachsen, also 21 Jahre oder älter. Interessant sind auch die jungen Erwachsenen im Alter von 18 bis 20 Jahren, die mit 8,4 Prozent vertreten waren, sowie die Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren, die 6 Prozent ausmachten. Was die Staatsbürgerschaft betrifft, hatten 53 Prozent der Verurteilten die österreichische Staatsbürgerschaft, während 47 Prozent aus anderen Ländern kamen.

Ein Blick auf die Verurteilungsstatistik zeigt, dass 91,5 Prozent der Verurteilten im Jahr 2025 nur einmal verurteilt wurden. Nur 7,5 Prozent wurden ein zweites Mal verurteilt, und lediglich 1 Prozent dreimal oder öfter. Die Wiederverurteilungsquote lag bei etwa 31 Prozent, was im Vergleich zum Vorjahr einen leichten Anstieg von 0,2 Prozentpunkten bedeutet.

Die rechtlichen Rahmenbedingungen

Die Gerichtliche Kriminalstatistik dokumentiert rechtskräftige Verurteilungen durch österreichische Gerichte und bezieht sich auf das Strafgesetzbuch sowie Nebenstrafgesetze. Diese Statistiken sind nicht nur Zahlen, sie erzählen Geschichten über die Gesellschaft, in der wir leben. Es ist wichtig zu wissen, dass die Verurteilungsstatistik verschiedene Ebenen umfasst: verurteilte Personen, Verurteilungen und abgeurteilte Delikte, die seit 2012 erfasst werden. Die Wiederverurteilungsstatistik beobachtet verurteilte oder aus der Haft entlassene Personen über einen Zeitraum von vier Jahren hinsichtlich neuerlicher Verurteilungen.

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Doch was bedeutet das alles für die Gesellschaft? Diese Statistiken bieten uns einen wertvollen Einblick in die Kriminalität in Österreich, doch sie erfassen nur einen Teil der Realität. Die Daten stammen aus einem Auszug aus dem Strafregister und berichten ausschließlich über verurteilte Täter:innen, während Informationen über Geschädigte oder Opfer in der Polizeilichen Kriminalstatistik zu finden sind. Es bleibt also spannend, wie sich die Kriminalität in den kommenden Jahren entwickeln wird und welche Maßnahmen ergriffen werden, um die Sicherheit in unserer Gesellschaft zu erhöhen. Für weitere Informationen kann man die detaillierten Daten auf der Seite der Statistik Austria einsehen.