Heute ist der 5.06.2026 und in Wien-Hernals hat sich bei der Bezirksvertretungssitzung am 3. Juni einiges getan. Bezirkschef Peter Jagsch von der SPÖ hat eine bedeutende Entscheidung verkündet: Die Lernwerkstatt, inklusive der Volksschule, wird von der Hernalser Hauptstraße 200–222 in die Panikengasse 31 umziehen. Dieser Umzug ist für September geplant und wird sicherlich einige Veränderungen für die betroffenen Schüler und Lehrer mit sich bringen.

Ein weiterer Punkt, der die Gemüter erregte, war die Schuldenlage des Bezirks. Die ÖVP stellte die kritische Frage, wie die Schulden von rund 7,6 Millionen Euro ohne Rücklagen bewältigt werden sollen. Jagsch gab jedoch Entwarnung und informierte über einen Rückzahlungsplan, der sich über die nächsten neun Jahre erstreckt. Das klingt nach einem soliden Plan, um die Finanzen des Bezirks wieder ins Lot zu bringen.

Neues aus dem Bezirk

<pIn der Sitzung wurden auch verschiedene Anträge diskutiert. Elisabeth Mössmer-Cattalini von der SPÖ stellte einen Antrag für ein "Wiener Straucherl" an der Kreuzung Gräffergasse, Halirschgasse und Schultheßgasse vor. Dieses Vorhaben wurde von einer breiten Mehrheit, darunter SPÖ, Neos, ÖVP, Grünen und KPÖ, angenommen. Die FPÖ brachte eine Idee für eine zusätzliche Ampel an der Kreuzung Vollbadgasse/Dornbachergasse ein, die einstimmig der Mobilitätskommission zugewiesen wurde.

Die Grünen forderten zudem, alle 300 Meter von der S-Bahn Hernals bis Neuwaldegg ein Bankerl aufzustellen. Ein Antrag, der zur Bezirksentwicklungskommission weitergeleitet wurde. Auch die Neos brachten einen Antrag für einen neuen Radständer in der Promenadegasse ein, der schließlich angenommen wurde. Es scheint, als ob die Bezirksvertretung aktiv daran arbeitet, die Lebensqualität in Hernals zu verbessern!

Der Postsportplatz und die Online-Petition

<pEin besonders emotionales Thema in der Sitzung war der Erhalt des Postsportplatzes. Eine Resolution für seinen Erhalt wurde von allen Parteien gemeinsam eingebracht. Diese Einigkeit ist selten zu sehen und zeigt, wie wichtig der Platz für die Gemeinschaft ist. Die Entscheidung über die Widmungsänderung liegt jetzt beim Rathaus und dem Wirtschaftsministerium, dem Eigentümervertreter der ÖBAG. Um dem Anliegen Nachdruck zu verleihen, wurde eine Online-Petition ins Leben gerufen, die bis September unterzeichnet werden kann.

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<pInsgesamt hat die Sitzung deutlich gemacht, dass in Hernals ein reger Austausch zwischen den Parteien stattfindet und die Anliegen der Bürger ernst genommen werden. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Pläne und Vorschläge der Bezirksvertretung entwickeln werden. Die kommenden Monate könnten entscheidend sein, sowohl für die Schulen als auch für die vielen Projekte, die das Leben in Hernals bereichern sollen.

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