Heute ist der 7.05.2026 und in Wien-Hernals gibt es Neuigkeiten, die sich wie ein frischer Frühlingswind anfühlen. In der Halirschgasse 1 hat sich etwas getan – oder besser gesagt, es ist im Entstehen. Ein versiegelter Innenhof wird gerade in eine grüne Oase verwandelt. Der Startschuss für dieses spannende Projekt fiel im Juni 2025. Bewohner, Eigentümer und Interessierte packten gemeinsam an. Los ging es mit einem Planungs-Workshop, der die kreative Gestaltung des Innenhofs zum Ziel hatte. Der Gedanke, gemeinsam etwas zu erschaffen, bringt einfach gute Vibes!
Es folgten weitere Workshops der „Wiener Sukzession“, in denen das Thema Upcycling und Begrünungsmöglichkeiten im Vordergrund stand. Die Idee? Alte Materialien nutzen, um Neues entstehen zu lassen. So kam es, dass eine Gemeinschaftsaktion ins Leben gerufen wurde, bei der mit Brechstange und Schremmhammer die 50 m² große Fläche entsiegelt wurde. Man kann sich das richtig lebhaft vorstellen – der Lärm der Werkzeuge, das Geräusch von zerbrochenem Beton und die aufgeregten Stimmen der Nachbarn, die sich engagiert in die Arbeit stürzen.
Ein Projekt für die Nachbarschaft
Aus den aufgebrochenen Betonflächen sind mittlerweile Sitzbereiche, Trittsteine und ein Hochbeet entstanden. Das klingt doch nach einem tollen Platz, um sich zu entspannen oder vielleicht einen Kaffee mit Freunden zu genießen. Die erste Bepflanzung soll im Herbst 2025 stattfinden, und die Vorfreude auf den Anblick der blühenden Pflanzen ist jetzt schon spürbar. Das Projekt wird von der Klima Werkstatt der Gebietsbetreuung Stadterneuerung unterstützt. Und nicht zu vergessen: Die Stadt Wien hat es sich zur Aufgabe gemacht, solche Initiativen mit Förderungen zu unterstützen. So gibt es unter anderem die Entsiegelungsförderung und die Grätzlförderung des WieNeu+ Programms, die hier zum Tragen kommen.
Eine Förderung von rund 10.000 Euro für das Projekt zeigt, wie wichtig der Stadt das Engagement der Bürger ist. Bezirksvorsteher Peter Jagsch hat das auch betont: Nachbarschaftsengagement ist entscheidend, um solche Projekte zum Leben zu erwecken. Die Grätzlförderung richtet sich an gemeinschaftliche Gartenprojekte, Entsiegelung, Begrünung und Bewässerungssysteme. Dabei kann eine Förderquote von bis zu 60 % für natürliche Personen beantragt werden, das klingt doch fair – maximal 100.000 Euro können hier zur Verfügung stehen!
Ein Schritt in die grüne Zukunft
Der Trend zur Begrünung von Innenhöfen ist nicht nur ein Zeichen für mehr Lebensqualität. Es ist auch ein wichtiger Schritt in Richtung Klimaschutz und Urban Gardening. In einer Zeit, in der sich der Klimawandel immer deutlicher bemerkbar macht, sind solche Projekte wie eine frische Brise. Sie schaffen Orte der Abkühlung und verbessern die Aufenthaltsqualität für alle Nachbarn. Die Umgestaltung von versiegelten Flächen in grüne Rückzugsorte ist nicht nur gut fürs Auge, sondern auch fürs Klima. Wer hätte gedacht, dass ein paar engagierte Nachbarn so viel bewirken können?
Am Ende des Tages bleibt nur zu hoffen, dass solche Initiativen Schule machen und noch viele weitere Projekte dieser Art ins Leben gerufen werden. Denn ein bisschen mehr Grün in der Stadt schadet sicherlich nicht. Und wer weiß, vielleicht wird dieser Innenhof bald zu einem beliebten Treffpunkt für die gesamte Nachbarschaft.