Heute ist der 1.05.2026 und in Wien-Josefstadt gibt es aufregende Neuigkeiten aus der Welt des Theaters. Ein Schauspielensemble des Landestheaters Niederösterreich macht sich auf zu einem ganz besonderen Gastspiel. Mit einem blau-gelben Bus, der – wie könnte es anders sein – eine eigene kleine Odyssee darstellt, reisen die Schauspieler durch das wunderschöne Niederösterreich. Ihr Ziel? Ein Ort, dessen Name mit „Wolf“ beginnt. Es gibt viel zu tun, denn die Gruppe bereitet sich auf die letzte Vorstellung der „Odyssee“ vor.
Ein spannendes Detail: Eine Casting-Agentur hat sich für den Termin angekündigt, was für einige der Schauspieler eine große Chance darstellt. Nervosität liegt in der Luft, während der Busfahrer verschollen ist und die Schauspieler selbst das Steuer übernehmen müssen. Es wird also nicht nur eine Reise, sondern auch eine echte Herausforderung. Auf dem Weg bereiten sie sich auf ihr Stück „Speed – auf den letzten Metern“ vor, das von Sarah Viktoria Frick und Martin Vischer entwickelt wurde. Das Bühnenbild stammt von Giovanna Bolliger, während die Musik von Bernhard Mooshammer kommt. Das Ganze wird anmoderiert von Marie Rötzer, die nach dieser Premiere nach Wien wechselt – eine letzte Gelegenheit, die für einige Schauspieler möglicherweise ihre letzte Premiere in Niederösterreich bedeutet.
Die Premiere unter einem Sternenhimmel
Die Ankunft zur Premiere bleibt ungewiss, was die Reise metaphorisch zu einer echten „Odyssee“ macht. Es wird spannend sein zu sehen, ob sie rechtzeitig ankommen. Unterwegs gibt es Momente voller Humor, aber auch Nervosität. Die Schauspieler sind ganz in ihrem Element, bereiten sich auf das Stück vor und schlüpfen in ihre Rollen. Es ist aufregend, nervenaufreibend und irgendwie auch ein bisschen chaotisch – genau wie das Leben selbst.
Das Stück ist für Zuschauer ab 13 Jahren empfohlen und enthält Anspielungen auf Actionfilme, besonders auf die Filme mit Keanu Reeves. Das Schlussbild des Stücks wird besonders schön: Ein kleiner Autobus unter einem sternenübersäten Nachthimmel. Man kann sich vorstellen, wie die Schauspieler nach der Vorstellung in den Abendhimmel schauen, erfüllt von der Magie des Moments und den Erinnerungen an ihre Reise.
Für die künstlerische Leitung des Landestheaters steht ein Wechsel ins Haus. Patricia Nickel-Dönicke wird ab Herbst die Leitung in St. Pölten übernehmen. Ein neuer Wind weht, und vielleicht bringt er frische Ideen und Perspektiven mit sich. Die Theaterlandschaft in Österreich bleibt spannend, und wir dürfen gespannt sein, wie sich die Dinge entwickeln werden. Es bleibt also nicht nur für die Schauspieler, sondern auch für das Publikum ein aufregendes Jahr.