Heute, am 14. Mai 2026, werfen wir einen Blick auf die bemerkenswerte Geschichte von Annette Ahrens, einer Kunsthistorikerin, die ihr Zuhause und ihre Leidenschaft für die Tafelkultur im 3. Wiener Bezirk vereint hat. Nach der Trennung von ihrem ersten Mann begab sich Ahrens auf die Suche nach einem neuen Ort, an dem sie sich niederlassen konnte. Ihre Freundin Sandra gab ihr den entscheidenden Hinweis auf eine freie Wohnung über ihrer eigenen. Schließlich zog Ahrens in eine charmante Wohnung am Arenbergpark, die in einem von Georg Berger und Stadtbaumeister Walter König entworfenen Gebäude aus den Jahren 1906 bis 1908 untergebracht ist. Mit 225 Bananenkartons vollgepackt mit Fachbüchern zu Kunstgeschichte und Kunstgewerbe begann sie dort ein neues Kapitel. Ursprünglich plante sie, im schlimmsten Fall zwei Jahre zu bleiben, doch ihre Karriere als selbstständige Kunsthistorikerin im Antiquitätenhandel nahm eine erfreuliche Wendung, sodass sie nun bereits seit 22 Jahren in dieser Wohnung lebt.

Die Hausgemeinschaft beschreibt sie als „familienähnlich“, und das macht den Aufenthalt für Ahrens besonders angenehm. Ihre Wohnung ist nicht nur ein Rückzugsort, sondern auch ein Ort der Kreativität und Gastfreundschaft. Mit einer langen Tafel für bis zu 14 Personen kocht sie leidenschaftlich und teilt ihre Liebe zur Tafelkultur mit Freunden und Bekannten. Umgeben von einer Bibliothek, die ein Archivsystem aus Italien beherbergt, und einem über 100 Jahre alten Mahagonilift, der beim Einzug ein echter Anziehungspunkt war, fühlt sich Ahrens in ihrem „Baumhaus“ mit vier großen Fenstern und einer atemberaubenden Aussicht auf die Jahreszeiten mehr als nur wohl. Der Lift wurde zwar durch eine EU-Verordnung ersetzt, was zu zehn Monaten Bauzeit führte, doch die Geräuschkulisse aus Vogelgezwitscher und Kinderlachen macht das mehr als wett.

Die Kunst der Tafelkultur

Annette Ahrens ist nicht nur ein kreativer Kopf, sondern auch eine ausgewiesene Expertin für historische und aktuelle Tafelkultur. Geboren 1972 in Wien, hat sie in Prag und Wien Ökonomie und Kunstgeschichte studiert. Ihre berufliche Laufbahn führte sie zu Sotheby’s Wien und Wiener Kunst Auktionen, während sie gleichzeitig für verschiedene Museen tätig war, darunter das Museum für angewandte Kunst in Wien und das Liechtenstein Museum. Ihre Forschung und der Handel mit Objekten der Tafeldekoration – vom Porzellan über Silber bis hin zu Glas – erstrecken sich über die letzten drei Jahrhunderte. Ahrens hat zahlreiche Publikationen im Rahmen ihrer musealen Tätigkeiten veröffentlicht und war Kuratorin für internationale Ausstellungen in Städten wie London, Venedig und Neapel.

In ihren Vorträgen, die sie in Städten wie New York, London und Prag hält, thematisiert sie Unterschiede zwischen Tafelgeräten und Tafelgedecken an kaiserlichen Höfen und in Privathaushalten. Ihre Expertise bietet historisch fundierte Antworten auf Fragen rund um den gedeckten Tisch, was nicht nur für Geschichtsliebhaber, sondern auch für Gourmets von Interesse ist. Sie betreibt zudem einen kuratierten Onlineshop für Tafelkultur, in dem sie ihre Leidenschaft für die Tafelgestaltung in die digitale Welt überträgt.

Der 3. Wiener Gemeindebezirk, in dem Ahrens lebt, hat eine interessante Geschichte. Er entstand 1850 durch die Eingemeindung ehemaliger Vorstädte. Der Arenbergpark, der 1785 angelegt wurde und zwischen 1906 und 1908 teilweise parzelliert und verbaut wurde, ist ein echter Schatz in der Stadt. Hier wurden in den Jahren 1942/43 sogar zwei Flaktürme erbaut. Das Leben in diesem Bezirk hat seinen Preis: Gebrauchte Wohnungen in sehr guter Lage kosten rund 5500 Euro pro Quadratmeter. Doch für Annette Ahrens ist ihre Wohnung im Arenbergpark mehr als nur ein Wohnort – sie ist ein Ort voller Geschichten, Erinnerungen und einer tiefen Verbindung zur Kunst und Kultur.

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