Village im Dritten: Wiens innovatives Wohnprojekt für nachhaltiges Leben
Die Stadt Wien entwickelt sich kontinuierlich weiter und begeistert nicht nur mit ihrer reichen Geschichte und Kultur, sondern auch mit innovativen Wohnprojekten. Ein besonders spannendes Vorhaben ist das Projekt „Village im Dritten“, das mitten im 3. Wiener Gemeindebezirk entsteht. Auf einer Fläche von über 11 Hektar plant die ARE Austrian Real Estate in Zusammenarbeit mit der Stadt Wien und wohnfonds_wien die Schaffung eines nahezu autofreien Quartiers. Hier sollen rund 2.000 Wohnungen, Büro- und Gewerbeflächen sowie Einrichtungen für Kinderbetreuung und Bildung realisiert werden, ergänzt durch eine gute Nahversorgung. Der Bert-Brecht-Park, ein über 2 Hektar großer Park, wird als zentraler Erholungs- und Begegnungsort dienen.
Die nachhaltigen und lebensqualitätsorientierten Leitlinien dieses Projekts sind nicht nur ein Konzept, sondern werden in der Architektur des Baufelds 14A konkret umgesetzt. Hier stehen großzügige Freibereiche und intelligente Architektur im Fokus. Eine innovative Energieversorgung, die auf einem Anergienetz basiert, verspricht eine umweltfreundliche und effiziente Nutzung von Ressourcen. Wärmepumpen, Erdsonden, Photovoltaikanlagen und eine Fußbodenheizung sorgen für ein angenehmes Wohnklima. Die Ausstattung der 126 Eigentumswohnungen wird höchsten Ansprüchen gerecht und bietet unter anderem Parkettböden, Fliesenbäder und private Außenflächen. Ein Gemeinschaftsraum mit Terrasse und ein Kleinkinderspielplatz namens „Spiel-Hain“ runden das Angebot ab.
Verkehrsanbindung und Nahversorgung
Die Lage des Projekts ist ebenfalls vorteilhaft. An der Otto-Preminger-Straße 16 und der Hilde-Güden-Promenade 7 in 1030 Wien sind die Verkehrsanbindungen durch Straßenbahnlinien 18 und 71, die S-Bahn-Station St. Marx sowie die U-Bahn-Linien U3 und U1 hervorragend. Die Nahversorgung wird durch Einkaufs- und Gastronomieflächen im Quartier, das Rennweg Center, Wien Mitte und den Hauptbahnhof sichergestellt. Kulturelle Highlights wie das Belvedere, der Botanische Garten, der Stadtpark und das Hundertwasserhaus sind ebenfalls nicht weit entfernt.
Die Fertigstellung des Projekts wird für das Jahr 2027 erwartet, und die Nebenkosten sind für Käufer mit 3,5% Grunderwerbsteuer, 1,1% Grundbuchseintragungsgebühr und weiteren Gebühren recht überschaubar. Zudem sind die Wohnungen provisionsfrei. Der Energieausweis ist bis zum 19.10.2033 gültig und weist einen Heizwärmebedarf von A 22,5 kWh/m²a sowie einen Gesamtenergieeffizienzfaktor von A 22,5 aus.
Wiener Wohnbau und Lebensqualität
Wien ist nicht nur für dieses Projekt bekannt. Die Stadt gilt als Hauptstadt des sozialen Wohnbaus, wo über 60% der Wienerinnen in geförderten oder Gemeindewohnungen leben. Im Vergleich zu anderen Millionenmetropolen bietet Wien eine hohe Lebensqualität und niedrige Wohnkosten im Verhältnis zum Einkommen. Der Wohnbau in der Stadt sichert mehr als 50.000 Arbeitsplätze und generiert eine Wertschöpfung von über 4 Milliarden Euro. Das Wiener Wohnmodell wird weltweit bewundert und als Vorbild angesehen.
Bis 2025 sollen im Rahmen des „Gemeindebau Neu“ 5.500 neue Wohnungen entstehen, tatsächlich sind es bereits 5.700. 13 neue Gemeindebauten wurden bereits bezogen, und 28 weitere Projekte sind in Bau oder Planung. Die Stadt fördert nachhaltige Baustoffe und hat unter anderem das „Wiener WohnBAUMprogramm“ ins Leben gerufen, um klimafitte Wohnräume zu schaffen. Das Ziel ist klar: mehr leistbarer Wohnraum, insbesondere im geförderten Wohnbau.
Innovative Ansätze im Wohnbau
Ein weiteres Beispiel für die Innovationskraft im Wiener Wohnbau ist der neue Gemeindebau in der Preßgasse, der im Sommer 2023 fertiggestellt wurde. Nach einer Explosion im Jahr 2019 an derselben Stelle können nun rund 70 Bewohnerinnen in einem ökologisch nachhaltigen Neubau wohnen, der im Niedrigstenergiehausstandard errichtet wurde. Hier kommen moderne Technologien wie Luftwärmepumpen zur Heizungs- und Warmwasseraufbereitung sowie Photovoltaikanlagen auf dem Dach zum Einsatz. Gemeinschaftsräume, private Balkone und sogar Möglichkeiten zum gemeinsamen Gärtnern schaffen ein lebendiges Wohnumfeld.
Die Stadt Wien zeigt mit diesen Projekten, dass sie sich nicht nur um die Wohnbedürfnisse ihrer Bürger*innen kümmert, sondern auch um die Umwelt. Die Bauordnung wird laufend weiterentwickelt, um leistbares Wohnen und Klimaschutz zu fördern. So geht Wien mit gutem Beispiel voran. Es bleibt spannend, wie sich die Entwicklungen in den kommenden Jahren gestalten werden und welche neuen Wohnformen entstehen.
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