Am Montagnachmittag war es endlich so weit: Im Herzen der Leopoldstadt wurde „Das Willi“ eröffnet, ein neuer Raum im Integrationshaus, der Menschen aus dem Viertel zusammenbringen soll. Die umgebaute Garage in der Engerthstraße hat jetzt etwa 200 Quadratmeter Platz für allerlei Aktivitäten und ist ein Ort, wo jeder willkommen ist – ganz egal, ob man hier wohnt oder nur mal vorbeischaut. Und das Beste daran? Es gibt keinen Konsumzwang, was für eine unbeschwerte Atmosphäre sorgt.

Der Raum bietet eine Fülle von Angeboten: Freiwilligenprojekte, offene Beratungen, Vorträge und Diskussionsrunden. Auch Sprachcafés, Kochworkshops, Bewegungskurse und kleinere Kulturveranstaltungen stehen auf dem Programm. Hier wird der unkomplizierte Austausch gefördert, und Nachbarn haben die Möglichkeit, sich besser kennenzulernen. Die Umbaukosten lagen bei stolzen 340.000 Euro. Die Stadt Wien unterstützte das Projekt mit 225.000 Euro, der Rest wurde durch Spenden aufgebracht. Ein echter Gemeinschaftserfolg!

Ein Wunsch wird wahr

Besonders bemerkenswert ist, dass mit dieser Eröffnung der Wunsch von Willi Resetarits, einem der Mitbegründer des Integrationshauses, in Erfüllung geht. Tatsächlich läuft der Betrieb im Raum bereits seit einigen Wochen, und die offizielle Eröffnung wurde von vielen mit Spannung erwartet. Eines der Highlights? Ein bereitgestelltes Pianino, an dem die Gäste gemeinsam musizieren können. Und wer ein eigenes Instrument mitbringt, ist herzlich eingeladen, es auszuprobieren. Eine vorherige Anmeldung ist nicht nötig – einfach vorbeikommen und mitmachen!

Übrigens kann der Raum auch für private Feiern oder Events gemietet werden. Das macht ihn zu einem flexiblen Ort für die Gemeinschaft, der nicht nur in der Freizeit, sondern auch für besondere Anlässe genutzt werden kann.

Förderung der Integration

Die Eröffnung von „Das Willi“ ist nicht nur ein lokal bedeutendes Ereignis, sondern spiegelt auch einen größeren Trend wider: Die Förderung von Integration und sozialem Zusammenhalt durch die Schaffung von Begegnungsräumen für alle Menschen, unabhängig von Einkommen, Herkunft oder Religion. Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) unterstützt solche Projekte mit Fördermitteln. In Deutschland lebten 2021 bereits 2,3 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund, was 27,3 Prozent der Bevölkerung entspricht. Integration ist also ein Thema, das in Städten und Gemeinden von großer Bedeutung ist.

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Die Städtebauförderung von Bund und Ländern, insbesondere das Programm „Sozialer Zusammenhalt“, hilft dabei, lebenswerte Quartiere zu gestalten. Hierzu werden Investitionen in Begegnungszentren, die Verbesserung des Wohnumfelds und auch Quartiersmanagement gefördert. Solche Projekte zeigen, wie wichtig es ist, Räume zu schaffen, die den Austausch und die Interaktion zwischen Menschen fördern – genau wie „Das Willi“.

Wie schön, dass in der Leopoldstadt ein solcher Ort der Begegnung eröffnet wurde! Die Vorfreude auf all die Aktivitäten, Gespräche und vielleicht auch die eine oder andere neue Bekanntschaft ist spürbar. „Das Willi“ hat das Potenzial, ein lebendiger Knotenpunkt für die Gemeinschaft zu werden.