In der Leopoldstadt tut sich was! Mit dem Grätzlförderungsprogramm „WienNeu+“ wird frischer Wind in die oft tristen Innenhöfe der Stadt gebracht. Dieses Programm fördert die Innenhofbegrünung und hat die Unterstützung bis Ende 2027 verlängert. Das ist eine tolle Nachricht für alle, die gerne mehr Grün in ihrem Wohnumfeld hätten! Bereits jetzt sind erste Projekte in den Bezirken Leopoldstadt und Brigittenau in vollem Gange. Das Projekt „Klimapioniergebiet Alliiertenviertel“ legt zudem den Grundstein für die flächendeckende Versorgung mit Fernwärme bis 2028.

Die Maßnahmen zielen nicht nur darauf ab, die Innenhöfe schöner zu gestalten, sondern auch, sie klimafreundlicher zu machen. Kleinere Projekte wie die Entsiegelung von Flächen und die Begrünung werden ebenfalls gefördert. Das bedeutet: Eigentümergesellschaften und Mieter können ihre Vorschläge an die Gebietsbetreuung Stadterneuerung (GB*) einreichen. Nach einem Gespräch mit den Experten entscheidet ein Beirat über die Förderungen. Juristische Personen können zwischen 40 und 60 Prozent der Projektkosten zurückbekommen, während Privatpersonen sogar 60 Prozent gefördert werden. Die maximalen Fördersummen liegen bei 500.000 Euro für juristische und 100.000 Euro für private Antragsteller.

Aktuelle Projekte in der Leopoldstadt

Im Moment werden gleich fünf spannende Begrünungs- und Sanierungsprojekte unterstützt. In der Nordwestbahnstraße 27 wird ein Wohnhaus saniert, das auch Entsiegelungs- und Begrünungsmaßnahmen umfasst. Bei der evangelischen Pfarre Am Tabor 5 ist eine Fassadenbegrünung geplant, und ein Gemeinschaftsgarten wurde bereits umgesetzt. Am Gaußplatz 5 wird der Innenhof begrünt, zusätzlich entsteht hier eine Gemeinschaftsfläche. Im Gemeindebau Treustraße 61–69 sind zwei Gemeinschaftsgärten und Balkonpflanztröge in Planung. Und in der Rauscherstraße 19 wird die Fassade eines Gründerzeithauses mit Begrünungsmaßnahmen saniert. Wer Ideen zur Begrünung hat, kann diese übrigens per E-Mail an mitte@gbstern.at senden!

Das Programm zeigt nicht nur in der Leopoldstadt Wirkung, sondern hat auch in anderen Bezirken seine Finger im Spiel. Ein Blick auf die Webseite von WieNeu+ offenbart, dass die Stadt auch in Hernals und den Grätzl 20+2 aktiv ist. Die Vorteile von begrünten Innenhöfen sind vielfältig: Sie verbessern das Mikroklima, reduzieren Hitzestress, fördern die Biodiversität und unterstützen die Versickerung von Regenwasser. Und ganz nebenbei erhöhen sie auch die Aufenthaltsqualität und schaffen Oasen des Austauschs für die Nachbarschaft.

Fördermöglichkeiten und deren Auswirkungen

Das Förderprogramm bietet verschiedene Möglichkeiten: Die Grätzlförderung für größere, innovative Projekte und die Grätzlmarie für kleinere Vorhaben. Hier können bis zu 30.000 Euro pro Projekt gefördert werden, was die Teilnahme an klimafreundlichen Projekten erleichtert. Die Stadt Wien hat in dieser Legislaturperiode bereits 100 Millionen Euro für Begrünungs- und Entsiegelungsprojekte bereitgestellt. Dies hat nicht nur die Umsetzung von 320 Projekten seit Anfang 2021 ermöglicht, sondern auch Investitionen von über 142 Millionen Euro ausgelöst!

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Die Bilanz kann sich sehen lassen: Über 74.000 m² im Straßenraum und auf Plätzen wurden bereits begrünt. 3.004 neue Bäume und über 2.500 zusätzliche Sitzgelegenheiten sind nur einige der Erfolge. Besonders bei Starkregenereignissen sind Entsiegelungsmaßnahmen von großer Bedeutung. Die Stadt setzt auf Bürger:innenbeteiligungsprozesse und lässt die Anwohner aktiv an Umgestaltungsprojekten mitwirken. Das schaffte nicht nur ein Gefühl der Gemeinschaft, sondern auch ein nachhaltiges Bewusstsein für die Umwelt.

Insgesamt zeigt sich, dass Wien auf einem guten Weg ist, das urbanen Leben durch nachhaltige Maßnahmen lebendiger und grüner zu gestalten. Der Weg zu einem besseren Mikroklima und einer höheren Lebensqualität ist mit diesen Initiativen geebnet. Die nächsten Jahre dürfen spannend werden!