Heute ist der 3. Mai 2026 und in Wien, genauer gesagt in den Bezirken Leopoldstadt und Liesing, wird geblitzt. An zwei Standorten stehen die mobilen Blitzgeräte, die für so manche Autofahrer zur unangenehmen Überraschung werden könnten. Wer sich nicht an die Geschwindigkeitslimits hält, muss mit Konsequenzen rechnen. Die Blitzer stehen an der Ostautobahn im Postleitzahlengebiet 1020 mit einem Tempolimit von 60 km/h und an der Vorarlberger Allee in Liesing (PLZ 1230), wo sogar nur 20 km/h erlaubt sind. Letzteres wurde erst am heutigen Tag um 00:41 Uhr gemeldet. So viel zu den harten Fakten, die man unter dem Link hier nachlesen kann.
Geschwindigkeitsüberschreitungen sind nicht nur häufige Verkehrsverstöße, sie sind auch die Hauptursache für viele Unfälle. Und ganz ehrlich, gerade in einer Stadt wie Wien, wo der Verkehr oft chaotisch ist, sollte man sich wirklich an die Regeln halten. Besonders bemerkenswert ist, dass es bei den mobilen Blitzgeräten Toleranzen gibt: Neuere Radarboxen haben eine Toleranz von 3 km/h unter 100 km/h und 3 % darüber. Wer mit einem Polizeifahrzeug verfolgt wird, muss sogar mit einer Tachotoleranz von etwa 15 % rechnen. Ein wenig Spielraum, aber man sollte nicht darauf vertrauen, dass das einen vor einem Bußgeld bewahrt.
Verlässlichkeit der Geschwindigkeitskontrollen
Die Verlässlichkeit von Geschwindigkeitskontrollen hängt stark von der eingesetzten Technik ab. Das bedeutet, dass jedes Messgerät seine eigenen Besonderheiten und potenzielle Schwachstellen hat. Technische Mängel oder Dokumentationsfehler können dazu führen, dass eine Messung unverwertbar ist. Bevor man ein Bußgeld akzeptiert, sollte man die Online-Anhörung prüfen. Das ist ein kleiner, aber wichtiger Schritt, um sich abzusichern. Der Bußgeldkatalog für 2026 sieht verschiedene Strafen vor, die je nach Vergehen variieren. Geschwindigkeitsüberschreitungen können nicht nur Bußgelder nach sich ziehen, sondern auch Fahrverbote und Einträge im Fahreignungsregister.
Die häufigsten Verkehrsverstöße, die im Bußgeldkatalog festgehalten sind, sind Geschwindigkeitsüberschreitungen. Ab 21 km/h gibt’s die ersten Punkte, und bereits ab 31 km/h innerorts oder 41 km/h außerorts kann ein Fahrverbot verhängt werden. Komischerweise sind die Zahlen erschreckend – jährlich gibt es ca. 2,45 Millionen Verfahren wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen. Aber nicht nur das: Auch Handy am Steuer, Rotlichtverstöße und Abstandsverstöße sind häufige Übertretungen, die nicht ohne Folgen bleiben. Es ist also ratsam, sich immer bewusst zu sein, dass die Straßen nicht nur für uns selbst, sondern auch für andere sicher sein müssen.
Ein Blick auf die Bußgelder
Die Bußgelder werden je nach Schwere des Verstoßes festgelegt. Wer denkt, dass er einen kleinen Verstoß einfach ignorieren kann, sollte wissen, dass auch geringfügige Verstöße für Fahranfänger in der Probezeit zu einer längeren Probezeit und sogar zu einem Aufbauseminar führen können. Punkte im Fahreignungsregister sind ein weiteres Ärgernis, denn sie können sich schnell summieren: 1 Punkt gibt’s für Ordnungswidrigkeiten mit Gefährdung, während grobe Verstöße oder Straftaten mit 2 Punkten bedacht werden. Besonders schwere Straftaten können sogar 3 Punkte nach sich ziehen. Diese Punkte haben eine Verjährungsfrist – ein Punkt bleibt 2,5 Jahre, zwei Punkte 5 Jahre und drei Punkte 10 Jahre im Register.
Und wenn man denkt, dass Alkohol am Steuer kein großes Problem ist, sollte man sich die Zahlen mal anschauen: Bei einer Promillegrenze von 0,5 bis 1,09 drohen 500 Euro Bußgeld, 2 Punkte und ein Monat Fahrverbot. Bei über 1,1 Promille wird’s richtig ernst – das kann zum Führerscheinentzug führen. Die Zahlen sind einfach erschreckend und zeigen deutlich, wie wichtig es ist, sich an die Verkehrsregeln zu halten. Wer sich unsicher ist, kann einen kostenlosen Online-Check in Anspruch nehmen, um eine erste Einschätzung für Einsprüche zu erhalten.