Neugestaltung der Wiener Parks: Bürgerbeteiligung für Meidling und Penzing
In den kommenden Jahren wird sich in den Wiener Bezirken Meidling und Penzing einiges tun. Die Umbaupläne für den Christine-Busta-Park im 12. Bezirk und den H.-C.-Artmann-Park im 14. Bezirk stehen bereits fest. Die Gebietsbetreuung Stadterneuerung (GB) hat die künftigen Gestaltungsvorschläge präsentiert, die auf Initiative der Bezirksvorstehungen entwickelt wurden. Es ist spannend zu sehen, wie die Parks sich verändern werden!
Ein wichtiger Schritt in diesem Prozess ist der Beteiligungsprozess, der für das Jahr 2025 angesetzt ist. Über 700 Bürgerinnen und Bürger werden befragt, um ihre Erfahrungen, Anliegen und Vorschläge einzubringen. Diese Stimmen fließen direkt in die Entwurfspläne der Wiener Stadtgärten (MA 42) ein. Man darf gespannt sein, wie die Wünsche der Anwohner die neuen Parkgestaltungen beeinflussen werden.
Präsentationen und Ausstellungen vor Ort
Ein Highlight der Neugestaltung wird die Präsentation der finalen Gestaltungspläne direkt vor Ort in den Parks sein. Im Christine-Busta-Park wird es eine Outdoor-Entdeckungs-Ausstellung geben, die nicht nur Pläne und Visualisierungen zeigt, sondern auch lebensgroße Figuren präsentiert. Und für alle, die gerne aktiv werden, gibt es ein Such-Quiz, bei dem die Teilnehmer ein kleines Goodie abholen können. Das klingt doch nach einer Menge Spaß!
Im H.-C.-Artmann-Park wird eine Ausstellung zur Entdeckung der Pläne und der umgesetzten Wünsche und Ideen stattfinden. Die Termine für die Präsentationen stehen schon fest: Am Donnerstag, den 2. Juli 2026, und am 9. Juli 2026, jeweils von 16 bis 19 Uhr, im Christine-Busta-Park. Der H.-C.-Artmann-Park öffnet seine Pforten am Dienstag, den 30. Juni 2026, und am 7. Juli 2026, ebenfalls von 16 bis 19 Uhr. Diese Events versprechen, ein echtes Erlebnis zu werden!
Bürgerbeteiligung als Schlüssel zur Stadtentwicklung
Die Stadt Wien hat sich zum Ziel gesetzt, die Bürgerinnen und Bürger frühzeitig in kommunale Projekte einzubeziehen. Es ist wichtig, dass die Bedürfnisse und das lokale Wissen der Menschen in die Planungen integriert werden. Der „Masterplan Partizipative Stadtentwicklung“, der seit 2017 in Kraft ist, regelt die Bürgerinnen-Beteiligung und stellt sicher, dass alle Mitbestimmungsprozesse transparent und nachvollziehbar sind.
Die Stadt nutzt sowohl digitale Angebote als auch persönliche Treffen, um die Beteiligung zu fördern. Eine Toolbox mit Ideen und Werkzeugen steht zur Verfügung, um die Menschen zu motivieren, sich aktiv einzubringen. Die Servicestelle Stadtentwicklung (MA 21) bietet umfassende Informationen zu Flächenwidmungs- und Bebauungsplänen. So wird jeder Schritt des Planungsprozesses für die Bevölkerung nachvollziehbar.
Die Vorhabenliste informiert frühzeitig über geplante Projekte und Beteiligungsangebote. Und für alle, die es gerne hören, gibt es sogar den Podcast „15 Fragen, 15 Minuten“, der das Informationsangebot ergänzt und die Transparenz fördert. So wird klar: Wien setzt auf eine enge Zusammenarbeit mit den Bürgerinnen und Bürgern, um die Stadt gemeinsam zu gestalten.
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