In Wien-Neubau dreht sich alles um das Klavier, und das nicht nur wegen der beeindruckenden Geschichte des Instruments, sondern vor allem wegen Benjamin Mujadzic und seinem „KlavierLoft“. Was ursprünglich im Kinderzimmer seiner Eltern begann, hat sich inzwischen zu einem der bedeutendsten Klaviergeschäfte der Stadt entwickelt. Mujadzic hat 2011, gerade mal 18 Jahre alt, den Grundstein für sein Unternehmen gelegt. Die ersten Klaviere verkaufte er noch von zu Hause aus. Wer hätte gedacht, dass sich dieser Traum so entfalten würde?
Sein Showroom im Neubau wurde 2011 mit 80 Quadratmetern eröffnet und hat sich mittlerweile auf über 1.400 Quadratmeter vergrößert. Hier finden Kunden mehr als 200 Klaviere und Flügel – ein wahres Paradies für Musikliebhaber! Ob historische Konzertflügel oder moderne digitale Klaviere, jeder kann hier sein Wunschinstrument finden. Das KlavierLoft bietet nicht nur Verkauf, sondern auch Restaurierung, Stimmung und Transport an. Es ist ein Ort, an dem sowohl Profis als auch Anfänger fündig werden, ein echter Anlaufpunkt für alle, die die Liebe zur Musik teilen.
Ein internationales Netzwerk
Benjamin Mujadzic hat ein internationales Netzwerk aufgebaut, das Klaviere nach Europa, Nordamerika und sogar Asien liefert. Das ist beeindruckend, wenn man bedenkt, dass alles in einem kleinen Raum im elterlichen Zuhause begann! 2025 wird er seine internationale Großhandelsmarke „PianoLoft“ gründen, und der 7. Bezirk bleibt das Herzstück seines Unternehmens. Es ist spannend zu sehen, wie sich die Dinge mit der Zeit entwickeln, oder? Das KlavierLoft ist von Montag bis Samstag von 11 bis 18 Uhr geöffnet – ein Ort, den man unbedingt besuchen sollte!
Die Bedeutung des Klaviers in Wien ist nicht zu unterschätzen. Klavierbauer wie Gottfried Silbermann und Johann Andreas Stein haben das Instrument geprägt und ihm in der Stadt eine besondere künstlerische Ausstrahlung verliehen. Im Jahr 1781 bezeichnete Mozart Wien gar als „Clavierland“. Die „Wiener Mechanik“ machte das Klavier zum Soloinstrument und ebnete den Weg für viele bedeutende Komponisten, die in der Stadt lebten. Haydn, Mozart, Beethoven und Schubert – sie alle schätzten die wunderbaren Klänge der Klaviere, die in den Werkstätten der Stadt gebaut wurden.
Ein Ort voller Geschichte
Die Hochphase des „Hammerklaviers“ begann und setzte sich gegen Cembalo und andere Instrumente durch. Über 200 Klavierbauer und 300 Klavierlehrer waren zwischen 1770 und 1830 in Wien aktiv. Die Vielfalt und die Innovationskraft der Wiener Klavierbauer, wie Johann Jakesch und Anton Walter, sind beeindruckend. Walter beispielsweise war der bedeutendste Klavierbauer der Wiener Klassik, und seine Instrumente wurden von vielen großartigen Komponisten geschätzt. Auch die Entwicklung des Fortepianos, das ab 1778 von Leopold Kozeluch in Wien populär gemacht wurde, zeigt das reiche Erbe des Klavierbaus in dieser Stadt.
So ist das Klavier nicht nur ein Instrument, sondern auch ein Teil der Wiener Kultur und Geschichte. Und während Benjamin Mujadzic in seinem KlavierLoft in Neubau sein Handwerk ausübt, bleibt die Tradition des Klavierbaus lebendig. Ein Besuch dort ist nicht nur ein Einkauf, sondern ein Eintauchen in die Welt der Musikgeschichte, die bis zu den großen Meistern zurückreicht. Wer weiß, vielleicht findet man ja das nächste große Klaviergenie unter den Besuchern des KlavierLofts!
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