Im achten Bezirk Wiens, genauer gesagt in Währing und Döbling, wird zurzeit etwas ganz Besonderes ins Leben gerufen. Das Fairplay-Team, das seit August 2023 auch in Döbling aktiv ist, hat sich zum Ziel gesetzt, die Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner zu erhöhen. Jährlich fließen 312.000 Euro in dieses Projekt, das nicht nur ein Zeichen für soziale Verantwortung ist, sondern auch für ein Miteinander im öffentlichen Raum steht. Die finanziellen Mittel werden mit dem Nachbarbezirk Währing geteilt, was die Zusammenarbeit zwischen den beiden Bezirken fördert.

Statt wie zuvor zwei Teams mit jeweils drei Personen gibt es nun ein großes Team mit sechs Mitgliedern. Das klingt nach einer cleveren Lösung! Teams sind immer zu zweit unterwegs, was bedeutet, dass gleich drei komplette Mannschaften im Einsatz sein können. So wird die Präsenz in beiden Bezirken deutlich erhöht. Zudem verbessert sich die Kompensation von Krankenständen und Urlauben – das ist ein echter Gewinn für alle Beteiligten. Die neue Basis in der Billrothstraße bietet den Mitarbeitenden nicht nur ein eigenes Büro, sondern auch eine angenehme Rückzugsmöglichkeit, die besonders im Winter und bei schlechtem Wetter von Vorteil ist. Bei Problemen und Konflikten in Döbling stellt das Fairplay-Team eine wichtige Anlaufstelle dar, und das ist in unserer schnelllebigen Zeit mehr denn je notwendig.

Ein Erfolgsmodell

Das Fairplay-Team ist Teil eines größeren Kommunikationsprojekts, das bereits seit 2010 in Wien umgesetzt wird und 17 Bezirke umfasst. Die Stadt Wien hat sich das Ziel gesetzt, den Bewohnerinnen und Bewohnern eine Vielzahl an unterschiedlichen Nutzungen im öffentlichen Raum zu ermöglichen. Die Teams, die ganzjährig in Nachmittags- und Abendstunden auf öffentlichen Plätzen und in Parkanlagen aktiv sind, bestehen aus qualifizierten 2er-Teams. Besonders spannend ist, dass die Orte der Einsätze flexibel je nach Bedarfslage ausgewählt werden. Das sorgt für eine hohe Relevanz der Maßnahmen.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter suchen aktiv das Gespräch mit den Menschen im Grätzl. Dabei unterstützen sie nicht nur bei der Konfliktbewältigung, sondern vermitteln auch, wenn es notwendig ist. Es geht darum, das Miteinander im öffentlichen Raum zu verbessern und gegenseitiges Verständnis sowie Rücksichtnahme zu fördern. Die Teams arbeiten eng mit verschiedenen Einrichtungen im jeweiligen Bezirk zusammen und informieren über städtische Angebote. Sie thematisieren auch Alltagsrassismen und Vorurteile und setzen sich aktiv dafür ein, diesen entgegenzuwirken. Ein echtes Zeichen für eine offene und freundliche Gesellschaft!

Vielseitige Unterstützung für alle

Das Angebot richtet sich an alle Altersgruppen, mit einem besonderen Fokus auf Kinder und Jugendliche. Insgesamt sind etwa 60 geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Fairplay-Team aktiv. Diese kommen aus verschiedenen Vereinen mit Erfahrung in der Kinder- und Jugendarbeit und sprechen mehr als 15 Sprachen. Bei der Auswahl der Mitarbeitenden wird auf Kompetenzen in sozialer Arbeit, Kommunikation und Konfliktlösung geachtet, was essenziell für den Erfolg dieser Initiative ist.

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Die Kosten für das Fairplay-Team werden aus Zentral- und Bezirksmitteln getragen. Damit wird nicht nur ein finanzieller Rahmen geschaffen, sondern auch ein wichtiger Beitrag zur Steigerung der Lebensqualität in Wien. Die Stadt Wien geht mit gutem Beispiel voran und zeigt, wie wichtig es ist, in soziale Projekte zu investieren, die den Menschen vor Ort zugutekommen. Es bleibt abzuwarten, wie sich das Fairplay-Team in Zukunft weiterentwickeln wird, aber eines ist sicher: Die Initiative ist ein Schritt in die richtige Richtung.